Bossard H1: Umsatz und Gewinn gesteigert

David Dean
David Dean, ehemaliger CEO Bossard Gruppe.

Bossard-CEO David Dean. (Foto: Bossard)

Zug – Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Halbjahr 2014 erneut Bestmarken hinsichtlich Umsatz und Gewinn gesetzt. Trotz eines höheren Steueraufwands konnte die Rentabilität weiter verbessert werden. Die Gruppe profitierte von der Nachfragebelebung, die sich insbesondere in Europa und Asien fortsetzte, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Bossard erzielte im ersten Halbjahr 2014 mit 321,0 Mio. CHF (Vorjahresperiode 311,5 Mio. CHF) einen neuen Rekordumsatz. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,6 % in Lokalwährung. In Schweizer Franken beläuft sich das Umsatzplus auf 3,0 %.

In erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 12,7 Mio. CHF auf 208,2 Mio. CHF. Der positive Nachfragetrend, den Bossard bereits im zweiten Semester 2013 festgestellt hatte, setzte sich damit im ersten Halbjahr 2014 fort. Die Nachfrageentwicklung sei umso bedeutsamer, erwirtschaftet Bossard doch mittlerweile 65 % des Umsatzes auf europäischen Märkten, heisst es dazu in der Mitteilung. Das Umsatzplus beläuft sich in Lokalwährung auf 7,1 %, in Schweizer Franken auf 6,5 %.

Weiterhin rückläufiger Umsatz in Amerika
In Amerika erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 65,7 Mio. CHF, was in Lokalwährung einem Rückgang von 5,6 % entspricht. Nach einem Minus von 7,8 % im ersten Quartal waren die Einnahmen mit -3,1 % auch im zweiten Quartal rückläufig. In Schweizer Franken nahm der Umsatz aufgrund der Währungseinflüsse um 10,1 % ab. Der Rückgang ist vor allem auf die schwächere Nachfrage eines Grosskunden zurückzuführen. Der im März publik gemachte Dreijahresvertrag mit dem Elektrofahrzeug-Hersteller Tesla wird sich indes in der zweiten Jahreshälfte positiv auswirken und wesentlich dazu beitragen, dass die Umsatzentwicklung in Amerika wieder nach oben zeigt.

In Asien setzte sich der Wachstumstrend auf hohem Niveau fort. So steigerte Bossard den Umsatz in Lokalwährung um markante 17,6 % auf 47,1 Mio. CHF. Die Schwächeneigung von Währungen einzelner Schwellenländer hat zur Folge, dass sich in Schweizer Franken noch ein Umsatzzuwachs von 9,8 % ergibt. Der deutliche Zuwachs in Asien erklärt sich wesentlich durch zusätzliches Geschäftsvolumen mit neuen Kunden.

Neue Rekordmarke beim Konzerngewinn
Den Konzerngewinn steigerte Bossard gegenüber der Vorjahresperiode um 3,1 Mio. CHF oder 10,5 % auf rekordhohe 32,3 Mio. CHF. Dabei gelang es Bossard, die Umsatzrendite trotz höherem Steueraufwand von 9,7 % im Vorjahr auf 10,4 % zu verbessern. Dieses Rentabilitätsniveau sei ein Spitzenwert in der Branche, bemerkt das Unternehmen dazu.

Bossard wird den detaillierten Halbjahresbericht am 26. August 2014 veröffentlichen. (Bossard/mc/ps)

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