Carlo Gavazzi steigert Umsatz und Gewinn

Carlo Gavazzi steigert Umsatz und Gewinn
(Bild: Carlo Gavazzi)

Steinhausen – Die Elektrotechnikgruppe Carlo Gavazzi hat im Geschäftsjahr 2018/19 Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch gelang es, etwas mehr Aufträge an Land zu ziehen. Künftig soll nun noch mehr investiert werden. Den Aktionären wird unverändert eine Dividende von 12,00 Franken je Inhaberaktie vorgeschlagen.

Konkret stieg der Umsatz um 5,5 Prozent auf 155,0 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen lag das Wachstum bei 5,0 Prozent. Der Auftragseingang stieg derweil um 1,0 Prozent auf 155,2 Millionen. Das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) verringerte sich damit auf 1 von 1,05 im Vorjahr.

Carlo Gavazzi begründet die Steigerungen bei Umsatz und Auftragseingang mit soliden Verkäufen in Schlüsselmärkten und der laufenden Einführung neuer Produkte.

Trotz kontinuierlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb stieg auch der Betriebsgewinn. Der EBIT lag um 9,4 Prozent höher bei 15,2 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte gar ein um 27,4 Prozent höherer Reingewinn von 10,7 Millionen.

Verantwortlich für den höheren Gewinn seien operative Verbesserungen in der Höhe von 1,5 Millionen und um 0,8 Millionen geringere Wechselkursverluste, hiess es im Communiqué.

Europa und Amerika als Wachstumstreiber
In Nord- und Südamerika stieg der Umsatz mit einem Plus von 8,3 Prozent am stärksten an. Unter anderen seien dafür das Ausnützen günstiger Marktbedingungen mittels gezielter Programme für Distributoren in der Industrie- und Gebäudeautomation verantwortlich, so das Unternehmen.

In Europa stiegen die Verkäufe um 5,4 Prozent. Gründe dafür seien die gute Entwicklung der Gebäudeautomation in der gesamten Region sowie eine gestärkte Marktposition im Bereich der industriellen Automatisierung vor allem in den mittel- und südeuropäischen Ländern.

In der Region Asien-Pazifik verringerte sich der Umsatz dagegen um 1,1 Prozent, was wesentlich auf die schwachen Geschäftsbedingungen insbesondere bei den Distributoren zurückzuführen sei. Zudem habe sich das projektbasierte Geschäft für Gebäudeautomation verlangsamt.

Investitionen sollen erhöht werden
Quantitative Angaben zum laufenden Jahr gibt das Unternehmen keine. Um weiterhin an der Spitze zu bleiben in Sachen Technologie und Effizienz wolle man aber die Investitionen weiter erhöhen, teilte die Elektrotechnikgruppe mit.

Ein Augenmerk liege auch weiterhin auf der geografischen Abdeckung. Sowohl die Schlagkraft der direkten Verkaufskanäle als auch das Netzwerk von Vertriebsgesellschaften und Agenturen soll verstärk werden, hiess es weiter. (awp/mc/ps)

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