Cham Paper: Zwischenergebnis bei Verhandlungen zu Sozialplan

Cham Paper Group

CPG verlegt grossen Teil der Produktion nach Italien.

Cham – Die Cham Paper Group (CPG) wird die von den Kündigungen betroffenen Mitarbeitenden in Cham aktiv bei der Stellensuche unterstützen. Das sei das zentrale Kernelement des künftigen Sozialplans, der insgesamt vier «Anspruchssäulen» umfasse, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Verhandlungspartner haben nun den Mitarbeitenden das Zwischenergebnis der Sozialplanverhandlungen präsentiert. Die Spezialpapierherstellerin baut in Cham rund 220 Stellen ab.

Die CPG habe ein eigenes Jobcenter eingerichtet, das einerseits Standortbestimmungskurse durchführe und andererseits Unterstützung im Bewerbungsprozess anbiete, so die Mitteilung. Zudem hätten sich die Verhandlungspartner darüber geeinigt, die von der Kündigung Betroffenen frühzeitig über die spätere Kündigung zu informieren.

Geldleistungen
Daneben soll der Sozialplan auch Geldleistungen enthalten, wie beispielsweise Umzugsentschädigungen, Finanzierung von Weiterbildungskursen und Umschulungen, vorzeitige Pensionierungen und gegebenenfalls Abgangsentschädigungen. Extra-Leistungen kann es etwa bei älteren Mitarbeitenden, in Härtefällen oder bei bestehenden Weiterbildungsvereinbarungen geben.

Sozialplan soll Ende Februar stehen
Der fertige Sozialplan soll Ende Februar 2012 präsentiert werden. CPG hatte Ende November 2011 angekündigt, einen grossen Teil der Produktion nach Italien zu verlagern und die Produktion von Rohpapier in Cham bis Ende 2013 aufzugeben. Als Hauptgrund für den Schritt wurde die Frankenstärke angegeben. (awp/mc/ps)

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