Coronavirus: Der Bund sichert die Impfstoffversorgung für 2023

Coronaimpfung
(Foto: Pixabay)

Bern – Der Bundesrat hat den Beschaffungsplan für Covid-19-Impfstoffe für das Jahr 2023 beschlossen. Er hat entschieden, für das Jahr 2023 nebst den bereits gekauften sieben Millionen Dosen von Pfizer/BioNTech auch sieben Millionen Dosen von Moderna zu beschaffen. Gleichzeitig hält die Schweiz Optionen für je sieben Millionen weiterer Impfdosen beider Anbieter, die nur bei Bedarf eingelöst werden.

Ergänzend werden – als Alternative zu den mRNA-Impfstoffen – bei einem weiteren Impfhersteller maximal eine Million Dosen Impfstoffe bestellt. Mit dieser Strategie minimiert der Bundesrat das Risiko eines Impfstoffmangels auch für das Jahr 2023. Der Schweiz steht gemäss den geltenden Verträgen grundsätzlich stets die neuste verfügbare Impfstoffvariante der jeweiligen Hersteller zur Verfügung, unter Vorbehalt der entsprechenden Zulassung durch Swissmedic. Zuviel beschaffter Impfstoff, der nicht in der Schweiz benötigt wird, soll weiterverkauft oder weitergegeben werden, wie es bereits in der Vergangenheit gemacht wurde. So ist ein effizientes Impfstoffmanagement gewährleistet.

Unterstützung für die Forschung
Ausserdem hat die Schweiz einen weiteren Beitrag von zehn Millionen Franken für die Coalition for Epidemic Preparedness Innovation (CEPI) gesprochen. Die CEPI hat sich in der aktuellen Pandemie als führende Organisation bei der Forschung an und Entwicklung von Impfstoffen gegen Pandemien und Epidemien erwiesen. Der Bund hatte CEPI bereits im April 2020 mit einem Beitrag von zehn Millionen Franken unterstützt.

Covid-19-Arzneimittel für 2022 und 2023
Der Bundesrat beantragt zudem dem Parlament einen Nachtragskredit zur Beschaffung weiterer Covid-19-Arzneimittel. Derzeit wird davon ausgegangen, dass im Herbst/Winter 2022/23 erneut Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19-Patientinnen und Patienten nötig sein werden. Ziel ist es, insbesondere für Risikopatientinnen und -patienten genügend Covid-19-Arzneimittel sicher zu stellen. Beschafft werden die Arzneimittel durch die Armeeapotheke im Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit. (BAG/mc/pg)

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