Covid-19: Roche-Tochter Genentech erhält FDA-Notfallzulassung für Actemra

Actemra
(Bild: Roche)

Basel – Die US-Tochter Genentech des Basler Pharmakonzerns Roche hat von der US-Behörde FDA eine Notfallzulassung für das Mittel Actemra erhalten. Dieses darf nun zur Behandlung von Covid-19 bei hospitalisierten Erwachsenen und Kindern eingesetzt werden, wie Genentech in der Nacht auf Freitag mitteilte.

Die Notfallzulassung basiere auf den Ergebnissen von vier randomisierten, kontrollierten Studien. In diesen wurde Actemra zur Behandlung von mehr als 5500 hospitalisierten Patienten mit Covid-19 untersucht. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass das Mittel die Ergebnisse bei Patienten, die sowohl sogenannte Kortikosteroide (eine Art von Steroidhormonen) erhalten und zusätzliche Sauerstoff- oder Atemunterstützung benötigen, verbessern könne.

Trotz der Verfügbarkeit von Impfstoffen und des Rückgangs der Todesfälle durch Corona in verschiedenen Teilen der Welt gebe es weiterhin neue Krankenhauseinweisungen durch schwere Formen der Corona-Krankheit, wurde Levi Garraway, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung, in dem Communiqué zitiert. Man sei daher froh, dass Actemra jetzt als eine Option zugelassen sei, die dazu beitragen könne, den Zustand von Patienten zu verbessern. (awp/mc/pg)

Genentech

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