CPH 2012: Umsatz in den fortgeführten Geschäften leicht gesteigert

Peter Schildknecht

Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe. (Foto: CPH)

Perlen – Die CPH Chemie + Papier Holding hat im vergangenen Geschäftsjahr 2012 den Umsatz in den fortgeführten Geschäften leicht gesteigert. Der Nettoumsatz erhöhte sich um 1,2% auf 487,9 Mio CHF, wie das Unternehmenmitteilte. Der konsolidierte Nettoumsatz sank jedoch durch den Verkauf des Bereichs Feinchemie um 6,2% auf 488,7 Mio CHF.

Alle Geschäftsbereiche hätten ihre Marktanteile weiter ausgebaut, schreibt CPH weiter. Das operative Ergebnis sei jedoch negativ geblieben. Für das abgelaufene Geschäftsjahr erwartet CPH in den fortgeführten Geschäften ein Betriebsergebnis auf Vorjahreshöhe und auf Grund von Einmaleffekten ein Nettoergebnis zwischen 6,5 Mio und 7,5 Mio CHF. 2011 hatte CPH einen Betriebsverlust (LBIT) von 20,0 Mio CHF und einen Reinverlust von 18,0 Mio ausgewiesen.

Einmaleffekte beeinflussen Nettoergebnis positiv
Zu den Einmaleffekten zählen der Verkauf von nicht betriebsnotwendige Landreserven. Zudem habe CPH Bauland und ökologische Ausgleichsflächen in das Projekt «Renergia» für den Bau der neuen Zentralschweizerischen Kehrichtverbrennungsanlage eingebracht.

«Die Bereiche Chemie und Verpackung konnten erfreulicherweise ihre Profitabilität gegenüber dem Vorjahr weiter steigern. Hingegen wurden die im grössten Bereich Papier in der ersten Jahreshälfte erzielten operativen Fortschritte durch tiefere Papierpreise im zweiten Halbjahr wieder zunichte gemacht», wird Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe, in der Mitteilung zitiert.

Deutlicher Rückgang bei Zeitungs- und Magazinpapieren
Die strukturellen Veränderungen in der Medienbranche hätten deutliche Auswirkungen auf den Bereich Papier gehabt. Der Verbrauchsrückgang von Zeitungsdruck- und Magazinpapieren fiel mit über 10% höher aus als erwartet. Die resultierende Preiserosion sei durch deutlich höhere Absatzvolumen, durch eine gesteigerte Produktivität, sowie dank leicht tieferer Altpapier- und Rohstoffpreise kompensiert worden. Der Umsatz blieb mit 314 Mio CHF stabil.

Der Bereich Verpackung steigerte den Umsatz leicht um 0,7% auf 106,5 Mio CHF. Die Entwicklung sei durch die klare Ausrichtung auf Blisterverpackungen für Medikamente abhängig von den Pharmamärkten, deren Wachstum sich 2012 abgeschwächt habe. Die Nachfrage für Primärverpackungen sei sogar erstmals seit mehreren Jahren leicht zurückgegangen.

Auch 2013 wird ein anspruchsvolles Jahr
Auch im Jahr 2013 würden die Rahmenbedingungen anspruchsvoll bleiben. Im Papiermarkt sei keine Entspannung in Sicht, so dass derzeit keine zuverlässige Prognose für den Geschäftsverlauf gestellt werden könne, so CPH weiter. Detaillierte Informationen zum Geschäftsjahr 2012 werden am 22. März veröffentlicht. (awp/mc/pg)

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