CS-CFA-Indikator sinkt im Januar deutlich auf 34,5 Punkte

CS-CFA-Indikator sinkt im Januar deutlich auf 34,5 Punkte
(Bild: Fotolia / Eisenhans)

Zürich – Ökonomen und Analysten sind in Bezug auf den Schweizer Konjunkturverlauf in den kommenden sechs Monaten etwas weniger optimistisch als noch im Dezember. Der sogenannte CS-CFA-Indikator, der die Experten-Erwartungen misst, ist im Januar gegenüber dem Vormonat um 17,5 auf 34,5 Punkte gesunken. Der Index bleibt aber auf relativ hohem Niveau: Der Wert vom Dezember war bekanntlich der höchste Stand seit Anfang 2010.

Der Index drücke denn auch weiterhin eine optimistische Erwartung für die Schweizer Wirtschaft aus, schreiben die Ökonomen der Credit Suisse, welche den Index zusammen mit der CFA Society Switzerland berechnen, in einer Mitteilung vom Mittwoch. Nur 3% der Befragten erwarteten eine Verschlechterung der Konjunktursituation in den nächsten sechs Monaten.

Der Indexstand ergibt sich aus der Differenz der Antworten „Konjunktur verbessert sich“ und „Konjunktur verschlechtert sich“ (37,9% – 3,4% = 34,5%). Rund 60% der Befragten gab damit an, dass die „Konjunktur unverändert“ bleibt.

Aktuelle Wirtschaftssituation als positiv oder normal bewertet
Auch die aktuelle Wirtschaftssituation wird den Angaben zufolge von rund 50% der Befragten positiv und von der anderen Hälfte normal bewertet. Bezüglich der Schweizer Exportsituation erwarten fast alle der Befragten entweder eine Verbesserung oder keine Veränderung, während nur 4% mit einer Verschlechterung rechnen.

Die aktuelle Umfrage wurde zwischen dem 15. und 25. Januar durchgeführt, wobei sich 29 Analysten daran beteiligten. (awp/mc/ps)

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