CS-Immobilienmonitor 3. Quartal 2014: Steigende Leerstände

Zweitwohnungsinitiative
(Foto: zweitwohnungsinitiative.ch)

Vor allem touristische Gemeinden weisen einen starken Zuwachs an Leerwohnungen auf. (Foto: zweitwohnungsinitiative.ch)

Zürich – Die aktuellen Leerstandsergebnisse signalisieren, dass sich die lange Phase der Stabilität auf dem Wohnungsmarkt dem Ende zuneigt. Während die erneut gesunkenen Zinsen für eine weiterhin sehr hohe Produktion von Mietwohnungen sorgen, mehren sich die Hinweise, dass die Zuwanderung trotz nahezu unveränderter Werte ihren Zenit überschritten haben dürfte. Allein die Abschwächung des Beschäftigungswachstums wird bald Spuren in den Zuwanderungszahlen hinterlassen, wie die Grossbank Credit Suisse in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Immobilienmonitor zum dritten Quartal 2014 festhält.

Demnach war der sprunghafte Anstieg der Zahl leerstehender Wohnungen – was dessen Ausmass betrifft – überraschend. Die räumliche Analyse verdeutlicht, dass insbesondere die touristischen Gemeinden einen starken Zuwachs aufwiesen. Der Absatz der aus dem Last-Minute-Bauboom resultierenden Wohnungen gestaltet sich wegen der Unsicherheiten aufgrund des Zweitwohnungsgesetzes schwierig.

Insgesamt präsentiert sich der Wohnungsmarkt noch in einem robusten Zustand und wird von steigenden Mieten und Preisen geprägt. Dagegen rutscht der Büroflächenmarkt, vor allem im Raum Zürich, zunehmend tiefer in die Abschwungphase, während der Verkaufsflächenmarkt – wenn auch aus anderen Gründen – erst am Anfang dieses Stadiums steht. (Credit Suisse/mc/ps)

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