Deutlicher Anstieg der Logiernächte im März

Hotelzimmer

(Foto: Pixabay)

Neuenburg – Die Schweizer Hotelbetriebe haben im März 2016 deutlich mehr Übernachtungen verzeichnet als noch ein Jahr davor. Insgesamt wurden 3,2 Millionen Logiernächte registriert, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,7% oder 170’000 Logiernächten entspricht. Zu beachten sei, dass das Osterwochenende dieses Jahr Ende März stattfand, während es 2015 auf Anfang April gefallen war, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.

Von Januar bis März 2016 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 8,8 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 0,7% gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die ausländische Nachfrage belief sich im ersten Quartal auf 4,5 Mio Logiernächte, was einem Rückgang von 3,4% entsprach. Die Gäste aus dem Inland verzeichneten dagegen 4,3 Mio Logiernächte und damit eine Zunahme um 2,3%.

Im März alleine gingen auf das Konto der inländischen Gäste deren 1,5 Mio Logiernächte, was einem Plus von 123’000 oder 8,9% entsprach. Die ausländischen Gäste generierten insgesamt 1,7 Mio Logiernächte, entsprechend einer Zunahme um 47’000 oder 2,9%.

Deutlich mehr Besucher aus Europa
Bei den Besuchern aus Europa – ohne die Schweiz – stieg die Zahl der Übernachtungen um 4,1%, wobei beim wichtigsten Auslandsmarkt Deutschland ein unterdurchschnittliches Wachstum von 1,9% resultierte. Einen deutlichen Anstieg gab es bei den Gästen aus Belgien (+14,7%), den Niederlanden (+12,0%) oder aus Grossbritannien (+9,8%). Demgegenüber übernachteten weniger Gäste aus Russland (-14,5%) in der Schweiz.

Klare Zunahme der Gästezahlen aus den Golfstaaten
Weniger Gäste kamen aus dem amerikanischen Kontinent (-3,3%). Vor allem aus Brasilien (-15,5%) ging die Nachfrage zurück, aber auch aus den USA kamen weniger Gäste (-1,6%). Die Nachfrage aus dem asiatischen Kontinent legte dagegen um 2,3% zu. Dabei konnten die Golfstaaten (+23,9%) erneut eine klare Zunahme verzeichnen, während die Zahl der Besucher aus China und Hongkong (-5,4%) rückläufig war. Aus Afrika (-3,0%) kamen weniger, aus Ozeanien (+5,7%) mehr Gäste.

Sechs der vierzehn Tourismus-Regionen in der Schweiz verbuchten im März eine Zunahme der Logiernächte, wobei die Bergregionen profitieren konnten. So konnte Graubünden (+13,7%) das stärkste Plus verzeichnen, gefolgt vom Wallis (+12,6%) und dem Berner Oberland (+11,4%). Rückläufig waren die Übernachtungen etwa in den Regionen Genf (-4,2%) oder Basel (-6,2%). (awp/mc/pg)

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