DKSH steigert Profitabilität deutlich

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(Foto: DKSH)

Zürich – Der DKSH-Konzern hat 2022 den Umsatz gesteigert und ist profitabler geworden. Das soll sich im laufenden Jahr so fortsetzen.

Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent auf 11,32 Milliarden Franken, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Organisch, also ohne Wechselkurseffekte, Verkäufe und Übernahmen, wuchs das Unternehmen deutlich stärker (+3,0%). Gegenwind kam allerdings von den Wechselkursen.

Vom Vorkrisenniveau ist DKSH aber gleichwohl nach wie vor ein schönes Stück entfernt. Vor der Pandemie hatte das Unternehmen, das andere Firmen bei der Expansion nach Asien unterstützt, knapp 11,6 Milliarden umgesetzt.

Bei der Profitabilität steht DKSH ebenfalls besser da als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT nahm um 12,2 Prozent auf 319,2 Millionen zu. Damit sei die entsprechende Marge klar gestiegen.

Unter dem Strich verdiente die Gruppe mit 207,6 Millionen zwar weniger als im Vorjahr. Damals hatte allerdings ein buchhalterischer Effekt den Gewinn markant nach oben getrieben. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Gewinn nach Steuern um gut 7 Prozent. Die Aktionäre sollen nun in den Genuss einer höheren Dividende von 2,15 Franken pro Aktie kommen (VJ 2,05 Fr.). Bei den meisten Kennzahlen hat das Unternehmen leicht besser abgeschnitten, als es Analysten erwartet hatten.

Spezialrohstoffe und Technologie wachsen rasant
Alle Geschäftseinheiten hätten ihre Leistung verbessert, heisst es im Communiqué. Darüber hinaus seien zehn Akquisitionen abgeschlossen worden, und der Umsatz im eCommerce sei zweistellig gewachsen.

Besonders rasant wuchsen die Sparten Spezialrohstoffe und Technologie. Das organische Wachstum betrug je gut 12 Prozent. Die beiden grösseren Sparten Healthcare und Consumer Goods zeigten derweil nur geringes Wachstum, konnten aber den EBIT klar steigern.

Im Ausblick peilt das Unternehmen dank des «robusten Geschäftsmodells» für 2023 weiteres EBIT-Wachstum an. Die übernommenen Firmen würden ausserdem 2023 zum Wachstum beitragen. Dieser Ausblick gehe davon aus, dass die Wirtschaft in Asien wachsen werde, die Wechselkurse auf dem derzeitigen Niveau blieben und keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten würden. Vom Potenzial Asiens ist DKSH laut den Angaben nach wie vor überzeugt und sieht sich auch gut positioniert, vom Konsolidierungstrend zu profitieren.

Ausserdem kündigte das Unternehmen einen Zugang im Verwaltungsrat an. Gabriel Baertschi soll an der nächsten Generalversammlung als zusätzliches Mitglied ins Gremium gewählt werden. Er ist CEO des Pharmaunternehmens Grünenthal. (awp/mc/ps)

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