Edisun steigert Ertrag aus Stromproduktion

Rainer Isenrich
Rainer Isenrich, VRP und CEO Edisun Power. (Foto: Edisun Power)

Edisun-CEO Rainer Isenrich.

Zürich – Die Edisun Power Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011 einen Gesamtumsatz von 6,9 Mio CHF erzielt, nach 15,7 Mio im Vorjahr. Der Ertrag aus der Stromproduktion stieg um 25% auf rund 6,6 Mio, schreibt der Solarstromspezialist. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA stieg ebenfalls um 26% auf 3,7 Mio CHF, während sich der EBIT auf 1,02 Mio CHF (VJ 0,06 Mio) vervielfachte.

Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 0,92 Mio CHF, was gegenüber dem Vorjahr einer Reduktion von 15% entspricht. Grund für das weiterhin negative Ergebnis seien die hohen Finanzierungskosten, welche bei jungen Anlagen überproportional anfallen würden, heisst es weiter.

Erfolgreiche Zeichnung von Obligationenanleihe
Anfang März verkündete Edisun die erfolgreiche Zeichnung einer Obligationenanleihe mit einem Gesamtvolumen von 6 Mio CHF und einem Coupon von 3,5%. Die in zwei Serien aufgelegte Anleihe verzeichnete nach Ablauf der Serie A ein Zeichnungsvolumen von 4,8 Mio CHF. Die Zeichnungsfrist der Serie B läuft noch bis 31. Mai 2012. Mit der Anleihe sollen die beiden Mitte 2012 auslaufenden Obligationenanleihen von insgesamt 5 Mio CHF refinanziert und die weiteren Mittel für den Bau neuer Solarstromanlagen in Europa verwendet werden, hiess es damals.

Zahlreiche Förderprogramme für Solarenergie eingestellt
Vor allem das zweite Halbjahr 2011 war geprägt von der Einstellung zahlreicher Förderprogramme für Solarenergie, was zu einem deutlichen Überangebot an Modulen am Markt und damit verbunden zu einem starken Preisverfall geführt hat.

Weitere Konsolidierung erwartet
Für 2012 erwartet Edisun eine weitere Konsolidierung im Bereich der Modul- und Komponentenhersteller sowie der Projektentwickler fortsetzen. Man gehe jedoch davon aus, dass die Preise nicht mehr so stark sinken werden wie 2011. Vor allem der europäische Markt werde zudem an Bedeutung verlieren, da hier in den letzten Jahren starkes Wachstum verzeichnet werden konnte. Die Märkte würden sich aber weiterentwickeln, wenn auch unterschiedlich, bis die Netzparität erreicht sei. (awp/mc/pg)

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