Einkaufsmanagerindex steigt im Mai über Erwarten deutlich an

Konjunktur
(Foto: everythingpossible/Fotolia)

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Zürich – Der Schweizer Einkaufsmanager-Index (PMI, saisonbereinigt) ist im Mai 2016 gestiegen, und zwar um 1,1 auf 55,8 Punkte. Damit notiert der Index, der als wichtiger und verlässlicher Frühindikator gilt, weiterhin klar im positiven Bereich oberhalb der 50-Punkte-Marke. Die Mai-Zahl liegt oberhalb der Prognosen: Von AWP befragte Ökonomen hatten für den Berichtsmonat einen Wert zwischen 53,2 und 55,0 Punkten vorhergesagt.

Es handle sich um den vierten Anstieg in Folge, und es sei der höchste Wert seit Februar 2014 erreicht worden, heisst es in einem Kommentar der Credit Suisse vom Mittwoch. Die Grossbank gibt den Index zusammen mit dem Fachverband für Einkauf und Supply Management „procure.ch“ auf monatlicher Basis heraus. Die Produktion konnte im Mai gemäss den Angaben den achten Monat in Folge gesteigert werden. Gleichzeitig habe der Auftragsbestand markant zugenommen, heisst es weiter. Der entsprechende Subindex sei auf ein Niveau gestiegen wie sonst in Boomzeiten.

Ebenfalls auf Ständen wie zuletzt in äusserst dynamischen Zeiten seien im Mai die Subkomponenten „Einkaufsmenge“ und „Lager Einkauf“ gelegen. Offenbar stockten die Unternehmen ihre Vorproduktelager verbreitet auf, schreiben die CS-Ökonomen dazu. Das sei ein Indiz, dass die Unternehmen eine weitere Steigerung der Produktion erwarten. Die Industrie rüstet sich für den Boom, lautet das Fazit.

Aufgehellt hat sich im Mai die Lage auf dem Arbeitsmarkt: Erstmals seit November 2014 wurde der Personalbestand nicht verringert, die Subkomponente „Beschäftigung“ schloss exakt auf der Wachstumsschwelle. (awp/mc/pg)

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