Elma verzeichnet 2017 klare Verbesserung

Fred Rüegg
Fred Rüegg, CEO Elma Electronic. (Foto: Elma)

Wetzikon – Elma Electronic hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 von der guten Konjunktur profitiert und Umsatz und Gewinn entsprechend gesteigert. Eine Dividende ist allerdings erneut nicht vorgesehen. Im Ausblick auf 2018 zeigt sich der Anbieter von Gehäusesystemen für Elektronik aber optimistisch.

Die Nettoerlöse stiegen im Berichtsjahr um gut 10% auf 144,0 Mio CHF, wie Elma am Donnerstag mitteilte. Die Region Americas mit einem Umsatzanteil von 46% legte dabei in Franken um 9,3% zu, die Region Europa (47%) um 9,9% und die Region Asien (8%) um 22%.

Bestellungseingang leicht unter dem Vorjahr
Der Bestellungseingang fiel derweil von seinem letztjährigen Rekordwert leicht zurück (-1,1%) auf 143,2 Mio CHF. Hier entwickelten sich die Regionen relativ unterschiedlich: Americas -8,8%, Europa +3,9% und Asien +17,7%. Auf Gewinnstufe resultierte fast eine Verdoppelung beim EBIT auf 7,0 Mio CHF bzw. unter dem Strich eine Verbesserung beim Reingewinn um 29% auf 3,0 Mio CHF.

Keine Dividende
Eine Dividende soll es trotz der verbesserten Resultate für die Aktionäre nicht geben. Die langfristigen Ziele seien die Verbesserung der Bilanzstruktur, der Abbau der Nettoverschuldung und eine Eigenkapitalquote von über 50%. Diese bildeten die Grundlage für eine Dividendenausschüttung, heisst es. Man habe diesbezüglich in den letzten Jahren aber «sichtbare Fortschritte» erzielt und sei zuversichtlich, sie zu erreichen.

Zuversicht für das laufende Jahr
Zur Marktentwicklung heisst es, dass letztes Jahr in den relevanten Geschäftsfeldern stabile Marktverhältnisse geherrscht hätten. Eine starke Nachfrage in den USA und in Kanada, vor allem im Bereich der Verteidigungsindustrie, sei ein wichtiger Wachstumstreiber in der Region gewesen. Hier sei die Profitabilität denn auch weiter verbessert worden.

Das gute Wirtschaftswachstum in Europa habe sich derweil positiv auf die Geschäftstätigkeit in der Region ausgewirkt, die insgesamt ein deutlich verbessertes Ergebnis aufweise. Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Ländern habe allerdings variiert. Und die Region Asien (China und Südostasien) habe von einer sich verbessernden Nachfrage im Bereich der industriellen Automation und der erneuerbaren Energien sowie von einer Belebung der Nachfrage in Südostasien profitiert.

Zuversichtlicher Ausblick
Für die weitere Zukunft gibt sich das Unternehmen zuversichtlich und erwartet eine «Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung». Weltweit befänden sich viele Märkte im Aufschwung, heisst es, und das wirtschaftliche Umfeld sei weiterhin günstig. «Fast alle für die Gruppe relevanten Indikatoren weisen für 2018 auf eine gute Geschäftsentwicklung hin», schreibt das Unternehmen.

Ausserdem vermeldet Elma den Rücktritt von David Schnell aus dem Verwaltungsrat per GV vom 26. April. Er soll nicht ersetzt werden. Der Verwaltungsrat wird damit in Zukunft nur noch aus vier Mitgliedern bestehen. (awp/mc/pg)

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