Energiedienst schreibt weniger Reingewinn im Halbjahr

Martin Steiger

Martin Steiger, CEO Energiedienst AG.

Laufenburg – Die Energiedienst Holding AG hat die Gesamtleistung im ersten Semester des Geschäftsjahres 2011 um 8,5% auf 448,2 Mio EUR gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 42,4 auf 44,1  Mio. Das Unternehmensergebnis sank hingegen von 46,5 auf 44,9 Mio, wie der Energiedienstleister am Freitag mitteilte.

Das Vorjahresergebnis sei durch ausserordentliche Effekte infolge der Auflösung latenter Steuern geprägt gewesen, hiess es dazu. Damit hat das Unternehmen die Prognosen der Bank Vontobel übertroffen. Die Analysten der Bank hatten im Vorfeld einen Umsatz von 411 Mio EUR, einen EBIT von 39 Mio sowie einen Reingewinn von 33,0 Mio prognostiziert. Das Unternehmen konnte in der Berichtsperiode den Stromabsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,6% auf 4,123 Mio kWh steigern. Dies habe vor allem an der weiter positiven Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und der Schweiz gelegen, die zu einer Steigerung des Stromabsatzes im Bereich der Geschäfts- und Industriekunden geführt habe, so die Mitteilung weiter.

H2 auf Vorjahresniveau erwartet
Investiert wurden in der Berichtsperiode 33,2 Mio EUR, während es in der Vergleichsperiode 34,8 Mio waren. Der grösste Teil der Investitionen sei in den Neubau des Wasserkraftwerks in Rheinfelden und in den Bau des neuen Bürohauses in Rheinfelden geflossen. Für die zweite Jahreshälfte 2011 erwartet der Energiedienst gemäss Mitteilung einen EBIT «in etwa auf Vorjahresniveau». «Diese Zahlen liegen im Rahmen unserer Erwartungen», wird Martin Steiger, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zitiert. (awp/mc/ps)

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