ENSI: Schweizer Kernanlagen halten Strahlenschutz ein

AKW Leibstadt
AKW Leibstadt. (Foto: Kernkraftwerk Leibstadt AG)

KKW Leibstadt. (Foto: Kernkraftwerk Leibstadt AG)

Brugg – Die Betreiber der Schweizer Kernanlagen haben 2014 die Grenzwerte für Abgaben radioaktiver Stoffe eingehalten. Die Emissionen lagen gemäss der Atomaufsichtsbehörde ENSI deutlich unter den Grenzwerten.

Beim atomaren Zwischenlager Würenlingen und beim Forschungszentrum Paul Scherrer Institut (PSI) im Kanton Aargau wurden jedoch steigende Abgaben an die Aare registriert, wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) am Freitag im Strahlenschutzbericht 2014 schreibt.

Die Emissionen der Schweizer Kernanlagen führten in der unmittelbaren Umgebung zu einer Dosis von weniger 0,01 Millisievert (mSv) pro Jahr. Im Vergleich dazu liegt die mittlere jährliche Strahlenexposition der Bevölkerung in der Schweiz bei 5,5 mSv pro Jahr.

Auch Grenzwerte für strahlenexponiertes Personal eingehalten
Die Grenzwerte wurden auch für das strahlenexponierte Personal eingehalten. Die höchste Dosis einer Person betrug 12 mSv pro Jahr – der Grenzwert ist auf 20 mSv pro Jahr festgelegt.

Beim AKW Leibstadt stellte das ENSI einen Trend zu höheren Kollektivdosen erkannt. Die Aufsichtsbehörde will dies im Auge behalten. (awp/mc/ps)

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