Fairtrade: Max Havelaar mit markantem Umsatzplus

Fairtrade
(Foto: Max Havelaar)

(Foto: Max Havelaar)

Zürich – Die Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) blickt auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück und schliesst mit einem Umsatzplus von 14.3% auf 375,5 Mio Franken gegenüber dem Vorjahr ab. Jeder Schweizer Konsument hat 2012 für fast 50 Franken Produkte aus fairem Handel konsumiert.

Die wichtigsten Gründe für das positive Jahresergebnis liegen laut Max Havelaar bei der Vollumstellung von Eigenmarken bei Coop, neu eingeführten Produkten bei den wichtigsten Grossverteilern sowie bei der Erschliessung von neuen Distributionskanälen insbesondere im Bereich Textilien. Positiv verlief auch die Entwicklung des Gastronomiebereichs. Neu beträgt der Anteil des Ausserhauskonsums 12.2% am Gesamtumsatz.

Bananen und Blumen als grösste Umsatzträger
Die grössten Produkte-Kategorien waren weiterhin Bananen und Blumen mit einem Anteil von 44% am Gesamtumsatz. Insgesamt waren per Ende 2012 auf dem Schweizer Markt rund 2000 Produkte mit dem Fairtrade Max Havelaar-Label erhältlich.

Positive Wirkung für die Kleinbauern und Arbeiterinnen im Süden
Der Erfolg ihrer Rohstoffe und Produkte in den Märkten kommt in erster Linie den fair produzierenden Landwirtschaftsbetrieben in den Entwicklungsländern zugute. Die Einnahmen der Produzentenorganisationen aus dem Verkauf von Fairtrade-Produkten in der Schweiz betrugen 2012 über 70 Millionen Franken. Darüber hinaus konnten 6 Millionen Franken als Fairtrade-Prämien ausbezahlt werden.

Dieses Geld wird von den Produzentenorganisationen mehrheitlich in Massnahmen zur Produktions- und Qualitätsverbesserung, in Gemeinschaftsprojekte sowie in Gesundheitsförderung und Bildung investiert.

Mit Fairtrade Friday den fairen Warenkorb verdoppeln
Mit fast 50 Franken haben die Schweizerinnen und Schweizer 2012 fair eingekauft. «50 Franken – das gibt einen schönen Warenkorb. Um der Vision näher zu kommen, dass fair gehandelte Produkte selbstverständlich sind, gibt es aber noch viel zu tun», erklärte Geschäftsleiterin Nadja Lang. Die Max Havelaar-Stiftung hat deshalb eine Kampagne lanciert, die aufzeigt, wie einfach sich Fairtrade-Produkte in jedermanns Alltag integrieren lassen und vor allem, dass man damit gleichzeitig mithelfen kann, die Lebensbedingungen von rund 1.2 Millionen Bauern und Landarbeiterinnen in Lateinamerika, Asien und Afrika zu verbessern.

Unter dem Titel «Fairtrade Friday» erklärt Max Havelaar ab dem 12. April die Freitage zu eigentlichen Tagen des fairen Konsums. Die Ideen, Vorschläge und Aktionen von Fairtrade Friday finden virtuell auf den sozialen Internetkanälen von Max Havelaar, aber auch an jenen Orten statt, wo Fairtrade Max Havelaar-Produkte erhältlich sind. (Max Havelaar/mc/pg)

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