Aids-Hilfe: Fiala reduziert ihre Entschädigung

Doris Fiala

Doris Fiala. (Foto: zvg)

Zürich – Damit die Weiterführung des Zewo-Gütesiegels nicht gefährdet ist, reduziert die zuletzt stark kritisierte Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz, Doris Fiala, ihre Entschädigung von 50’000 Franken auf 30’000 Franken pro Jahr. Es werden keine zusätzlichen finanziellen Entschädigungen wie z.B. Sozialleistungen, Pensionskassenbeiträge, Boni oder andere pauschalen Spesen abgegolten, wie die Aids-Hilfe in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Aids-Hilfe Schweiz bezahlt der FDP-Nationalrätin die pauschale Entschädigung bis zum Ablauf der laufenden Funktionsperiode des Vorstandes im Juni 2014. Die Entschädigung werde mit den im Pflichtenheft der Präsidentin festgehaltenen ordentlichen und ausserordentlichen Aufgaben begründet, die einen Arbeitseinsatz von ca. 430 Stunden umfassen. Davon leiste die Präsidentin 100 Stunden unentgeltlich. Der ausserordentliche Arbeitseinsatz hänge mit einem intensiven Engagement zur Neuorganisation des Verbandes und zur Erreichung eines finanziellen Turnarounds zusammen, so die Aids-Hilfe weiter.

Zewo drohte mit Entzug des Gütesiegels
Die Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen (Zewo) hatte zuvor entschieden, dass der Betrag von 50’000 Franken reduziert werden müsse. Ansonsten sei die Weiterführung des Zewo-Gütesiegels gefährdet. Zur Kontrolle wird die Aids-Hilfe der Zewo jedes Jahr die revidierte Jahresrechnung vorlegen. Was zu Fialas Aufgaben gehört, wird zudem genau in einem Pflichtenheft festgehalten. (mc/pg)

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