Firmenpleiten im vergangenen Jahr um 4 % gestiegen

Konkurs
(Foto: Photo-K - Fotolia.com)

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Zürich – Im Jahr 2012 gingen in der Schweiz 6’831 im Handelsregister eingetragene Firmen in Konkurs. 4’467 dieser Konkurse waren durch Zahlungsunfähigkeit verursacht. Dies ist eine Zunahme um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Dun & Bradstreet mitteilt. Besonders stark insolvenzgefährdet waren dabei das Gastgewerbe wie auch das Baugewerbe und das Handwerk.

Insgesamt wurden 39’352 Firmen neu ins Handelsregister eingetragen, was ein Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Neben den Gastrobetrieben waren auch der Grosshandel und die Unternehmensdienstleistungen gründungsstarke Branchen. D&B analysierte auch die Löschungen aus dem Handelsregister: 2012 wurden 28’745 Firmen aus dem Handelsregister gelöscht. Dies entspricht einer Zunahme um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist der höchste je erfasste Wert.

Der Nettozuwachs von Firmen betrug 10’697 Firmen, ein Wert der in den letzten sechs Jahren immer übertroffen wurde. Eine besonders gute Wachstumsorientierung wiesen im Jahr 2012 die Kantone Schwyz, Tessin und Luzern auf. Währenddessen sind Genf und Neuenburg in einer eigentlichen Umbruchphase. (D&B/mc/pg)

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