Gategroup auch 2022 noch in Verlustzone

Gategroup auch 2022 noch in Verlustzone
Beladen einer Swiss-Maschine am Flughafen Zürich durch den Caterer Gategourmet. (Bild: Gategroup)

Glattbrugg – Die im Flugzeug-Catering tätige Gategroup hat vergangenes Jahr den Umsatz massiv gesteigert, ist allerdings noch weit vom Niveau von vor der Pandemie zurück. Unter dem Strich gab es erneut tiefrote Zahlen, wie dem am Montagabend veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Die Gruppe steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um knapp 85 Prozent auf 3,875 Milliarden Franken. Dennoch lag der Umsatz noch weiter unter dem Jahr 2019: Vor der Pandemie, die die Einnahmen in der Airlineindustrie einbrechen liess, hatte das Unternehmen 5 Milliarden Franken Umsatz geschrieben.

Obwohl das Jahr 2022 wegen des starken Volumenanstiegs in Kombination mit historisch hohen Inflationsraten, Unterbrechungen in der Lieferkette und Engpässen auf dem Arbeitsmarkt aussergewöhnlich herausfordernd gewesen sei für die Luftfahrtindustrie, habe man den Betrieb stabil gehalten und das Geschäft beinahe verdoppelt, wird CEO Christoph Schmitz in der Mitteilung zitiert. So habe es unter anderem mehrere neue Verträge gegeben und die Gruppe habe seit Anfang 2021 11’750 neue Mitarbeitende angestellt.

So gingen denn auch die Material- und Servicekosten sowie auch die Personalkosten gemäss dem Bericht deutlich nach oben. Dennoch ergab sich auf operativer Stufe mit 100,1 Millionen Franken ein um fast zwei Drittel höherer Gewinn (EBITDA) als im Vorjahr. Unter dem Strich stand jedoch nach wie vor ein Verlust von 245,9 Millionen zu Buche. Dieser war allerdings weniger gross als im Jahr 2021, als das Minus noch 325,3 Millionen Franken betragen hatte.

Für das laufende Jahr sei man «gut positioniert, um von der weiteren Erholung des Marktes zu profitieren», so Schmitz weiter. (awp/mc/ps)

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