Georg Fischer: Andreas Koopmann soll VRP werden

Andreas Koopmann

Andreas Koopmann, künftiger VRP Georg Fischer AG.

Schaffhausen – Beim Industriekonzern der Georg Fischer kommt es zu personellen Veränderungen. Verwaltungsratspräsident Martin Huber und der Vize Bruno Hug treten auf die nächste Generalversammlung am 21.0 März 2012 altershalber zurück. Neuer Präsident soll Andreas Koopmann und das Vizepräsidium Gerold Bührer übernehmen, teilt Georg Fischer am Freitag mit.

Koopmann tritt auf Ende März als Country President und Chairman der Alstom (Schweiz) von seinen Ämtern zurück. Er sei der Ansicht, seine neue Rolle als Präsident lasse ihm nicht genügend Spielraum, um beide Ämter weiter fortzuführen, heisst es in einer Meldung von Alstom. Einen Nachfolger will Alstom zu gegebenem Zeitpunkt bekanntgeben.

Erfahrener Manager
Vor seinem Engagement bei Alstom war Koopmann für Bobst unter anderem als CEO tätig. Seit 2003 ist er zudem Verwaltungsrat und erster Vizepräsident beim Nahrungsmittelkonzern Nestlé und seit 2009 Verwaltungsrat bei der Credit Suisse. Bei Georg Fischer gehört er seit 2010 zum obersten Gremium. Zudem ist er Vizepräsident und Mitglied im Vorstandsausschuss von Swissmem. Gerold Bührer war früher in der Konzernleitung von Georg Fischer und wurde 2001 in den Verwaltungsrat gewählt. Seit 2006 ist er Präsident des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse. Seit 2000 ist er zudem Mitglied des Verwaltungsrates bei Swiss Life und seit 2003 erster Vizepräsident. 2008 wurde er zum Mitglied des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gewählt.

Isabelle Welton und Roger Michaelis neu im VR
Neu in den Verwaltungsrat soll Isabelle Welton und Roger Michaelis gewählt werden. Welton ist seit 2010 CEO und Vorsitzende der Geschäftsleitung der IBM Schweiz. Die Marketing- und Kommunikationsspezialistin ist zudem seit 2010 Vorstandsmitglied von economiesuisse und Mitglied des regionalen Wirtschaftsbeirats der SNB. Michaelis ist CEO von Osram do Brasil und gleichzeitig Head of Human Resources für Lateinamerika. Mit seiner Wahl will Georg Fischer die internationale Erfahrung und das Know-how in den zunehmend wichtiger werdenden lateinamerikanischen Märkten stärken. Neben den personellen Wechseln wird die Generalversammlung über einen Wechsel der Revisionsstelle befinden. Anstelle der KPMG soll ab 2012 PriceWaterhouseCoopers übernehmen. (awp/mc/ps)

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