Gespräche über griechische Geldanlagen in der Schweiz

Euro-Schuldenkrise Giechenland

Athen – Auf griechische Geldanleger mit Konten in der Schweiz könnten schwierige Zeiten zukommen. Die Regierung in Athen führe zurzeit mit Bern intensive Verhandlungen über griechische Geldanlagen in der Schweiz, hiess es am Mittwoch aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen. «Die Sache  läuft gut», sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa. «Viele (Griechen) werden sich wundern», fügte er hinzu.

Reiche Griechen sollen nach Recherchen der Regierung in Athen in den vergangenen Jahren riesige Summen ausser Landes geschafft haben, berichtete die Athener Zeitung «To Vima» auf ihrer Internetseite am Mittwoch. Diese Gelder könnten aus Steuerhinterziehungen und Schattenwirtschaft stammen. Die Summe sei «enorm» und könnte 200 Milliarden Euro übertreffen, berichteten verschiedene griechische Medien in den vergangenen Wochen. (awp/mc/pg)

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