Glencore fördert im ersten Quartal mehr Kupfer und weniger Kohle

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Katanga-Kupermine im Kongo. (Foto: Glencore)

Baar – Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore hat im ersten Quartal 2021 etwas mehr Kupfer abgebaut, gleichzeitig ging aber die Kohleförderung zurück. Insgesamt habe sich die Produktion in den Minen in etwa im Rahmen der Erwartungen entwickelt, schreibt Glencore am Donnerstag im Produktionsrapport.

Die Kohleförderung von Glencore sank in den ersten drei Monaten um 23 Prozent auf 24,5 Millionen Tonnen. Dabei hätten vor allem der Abbau-Unterbruch im kolumbianischen Kohle-Bergwerk Prodeco (-3,8 Mio t) sowie verschiedene Anpassungen in den australischen Werken (-2,9 Mio t) belastet, heisst es.

Die Öl-Förderung ging um noch deutlichere 41 Prozent auf 1,1 Millionen Fass zurück. Hier wurden die Ölfelder in Tschad für Wartungsarbeiten stillgelegt. Etwas entlastet habe dagegen, die Aufnahme des Projekts in Äquatorialguinea im Februar.

Kupfer mit Produktionsplus
In der Kupferproduktion verbuchte Glencore dagegen einen Anstieg der Produktion um 3 Prozent auf 301’200 Tonnen. Das habe vor allem mit Effizienzsteigerungen in den Minen zu tun, während die Anlagen in Südamerika (Collahuasi, Antamina, Antapaccay) wieder nach Plan liefen.

Die Kobalt-Förderung ging derweil um 11 Prozent auf 6’800 Tonnen hoch, jene von Ferrochrom nahm um 3 Prozent auf 399’000 Tonnen zu und Gold rückte um 6 Prozent auf 224’000 Unzen vor. Rückgänge verzeichnete Glencore mit Blei (55’300 t, -10%), Nickel (25’200 t, -11%) oder bei Zink (282’600 t, -4%).

Ziele bestätigt
An den Produktionszielen fürs Gesamtjahr 2021 hält Glencore mehrheitlich wie angekündigt fest. Und auch mit Blick auf die Profitabilität liegt der Konzern auf Zielkurs. Auf Basis des ersten Quartals liege der Marketing-EBIT in der oberen Hälfte der langfristig gesetzten Guidance von jährlich 2,2 bis 3,2 Milliarden US-Dollar.

Die Arbeit in den Minen sei mit Blick auf Einschränkungen und Sicherheitsvorkehrungen rund um das Thema Corona nach wie vor eine Herausforderung, heisst es weiter. Jedoch sorge Glencore in seinen Anlagen rund um den Globus länderspezifisch für sichere Arbeitsbedingungen. (awp/mc/ps)

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