Glencore / Xstrata beantragen Fusions-Zulassung bei EU

Mick Davis

Xstrata-CEO Mick Davis.

Zug – Der Rohstoffkonzern Glencore und der Minenbetreiber Xstrata haben der Europäischen Kommission ihre Fusionspläne offiziell angezeigt. Zuvor habe es konstruktive Konsultationen mit der europäischen Wettbewerbsaufsicht gegeben, teilten die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Freitag mit.

«Beide Parteien gehen davon aus, dass die Fusion zwischen Glencore und Xstrata keinerlei negative Auswirkungen auf den Wettbewerb in ihren jeweiligen Märkten haben werde», heisst es in dem Communiqué. Die Unternehmen, die beide ihren Hauptsitz in der Schweiz haben, würden sich auf die Zusammenarbeit mit der EU-Kommission freuen. Damit entfalle auch die Notwendigkeit, bei den Wettbewerbsbehörden der einzelnen Mitgliedsstaaten jeweils einzelne Fusionsanträge stellen zu müssen, schreiben die Unternehmen weiter.

Gemeinsame Marktkapitalisierung von rund 90 Mrd USD
Nach Meinung der Unternehmen ermögliche die Fusion, den Kunden eine grössere Palette an Produkten und Dienstleistungen anzubieten und für eine höhere Versorgungssicherheit zu sorgen. Glencore und Xstrata, die zusammen auf eine Marktkapitalisierung von rund 90 Mrd USD kommen, hatten Anfang Februar ihre Fusionsabsicht bekanntgegeben. Bereits zuvor hielt Glencore mehr als 34% des Aktienkapitals von Xstrata. (awp/mc/ps)

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