Globale Machtverschiebungen in Wirtschaft und Politik

Eveline Widmer-Schlumpf

Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf.

Luzern – Wirtschaftliche und politische Machtkämpfe, Wetteifern um Ressourcen und Wissen sowie um militärische Vormachstellung kennzeichnen den aktuellen globalen Machtpoker. Es scheint, als würden die asiatischen Länder und andere aufstrebende Nationen Europa und die USA in diesem Wettbewerb überholen. Wie kann sich Europa seinen Einfluss weiterhin sichern und welche Perspektiven hat die Schweiz?

Die Wirtschaft von Europa und den USA dümpeln vor sich hin. Die fünf BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika -vier von ihnen so genannte Schwellenländer -, haben jährliche BIP-Zuwachsraten von 5 bis 10 Prozent. Einige Prognostiker sagen voraus, dass sie bis 2050 die G8-Staaten überflügeln könnten. Und Europa steht mitten in einer Schuldenkrise. Der unternehmerische Spielraum unserer Wirtschaft verändert sich im globalen Umfeld rasant. Um sich im internationalen Markt zu behaupten, suchen Unternehmen nach neuen Strategien.

Die Welt vor Neuordnung?
Auf der Bühne der Weltwirtschaft tummeln sich immer mehr Spieler. Aus den einst acht mächtigsten Staaten der Welt sind die G-20-Staaten geworden. Die Grossmächte verfügen nicht mehr alle über die Ressourcen, um Krisen und Herausforderungen von grosser Tragweite in den Griff zu bekommen. Braucht es neue Strategien? Braucht es neue Regeln? Wirtschaft und Politik sind gefordert um sich den neuen Gegebenheiten möglichst rasch anzupassen. Diesen Herausforderungen ist das nächste Europa Forum Luzern vom 5./6. November 2012 unter dem Titel «Globale Machtverschiebungen in Wirtschaft und Politik» gewidmet.

Einmalige Wissens-und Vernetzungsplattform
Hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren zwei Tage über weltweite wirtschaftliche und politische Veränderungen und den Folgen für die Handlungsspielräume von Unternehmen und Behörden. Unter anderen wirken mit: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf, Volker Perthes, Direktor der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik, Markus R. Neuhaus, CEO und designierter VR-Präsident von PwC Schweiz, Lars-Hendrik Röller, Wirtschafts-und Finanzpolitischer Berater im Bundeskanzleramt, Christophe Bernard, Chef-Stratege der Vontobel-Gruppe, Jürgen Tinggren, CEO des Schindler-Konzerns, James W. Davis, Professor für internationale Beziehungen, Universität St. Gallen, Ken Wu, Botschafter der Volksrepublik China in der Schweiz, Petr A. Fedosov, Politikwissenschaftler an der Akademie der Wissenschaften Russlands in Moskau, Saban Kardas, Professor an der Universität für Wirtschaft und Technologie in Ankara, Eberhard Sandschneider, Direktor des Forschungsinstitutes der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Thomas Maissen, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Heidelberg. (Europa-Forum/mc/ps)

Veranstaltungsinformationen
23. intern. Europa Forum Luzern,
5. und 6. November 2012 im KKL Luzern.
Weitere Infos und Anmeldung: www.europa-forum-luzern.ch Symposium Dienstag, 6. November 2012 (9 bis 17.15 Uhr) im KKL Luzern, Eintritt CHF 380.00; Öffentliche Veranstaltung: Montag, 5. November 2012 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr im KKL Luzern (Eintritt frei – Anmeldung obligatorisch)

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