Hohe Gesundheitskosten als Hauptsorge der Schweizer

Gesundheitswesen
Besonders gesucht sind Pflegefachleute. (Foto: spotmatikphoto - Fotolia.com)

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Zürich – Die Sorge über hohe Gesundheitskosten bereitet des Schweizerinnen und Schweizern Sorge wie kein anderes Thema. Dies geht aus dem «Pulsmesser» des Konsumentenforums hervor, einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Umfrage bei 1005 Personen.

Insgesamt gingen die Werte der Sorgen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Unverändert blieben dabei die «hohen Gesundheitskosten/ Krankenkassenprämien» auf dem ersten Rang. Auch weitere erfragte Elemente, die thematisch dem Gesundheitswesen zuzurechnen sind, verzeichneten beträchtliche Werte. Die „Abgabe von Medikamenten (wie Ritalin) an Kinder“ oder „Zweiklassenmedizin: Medikamente und Dienstleistungen nur für Reiche“ folgten knapp hinter dem Podest der wichtigsten Sorgen. Dort standen heuer neu „Verschuldung, Alkoholmissbrauch und Gewaltbereitschaft der Jugend“ sowie „Schädigung der Umwelt durch Konsum“.

Kaum besorgniserregend scheinen die „Übernahme von Arbeiten durch Konsumenten (Self-Scanning, u.ä.)“, aber auch ein „Mangel an Information, um Kaufentscheide fällen zu können“ und „restriktive Ladenöffnungszeiten“ zu sein. Diese tiefen Werte liessen darauf schliessen, dass sich Konsumentinnen und Konsumenten durchaus als mündig begreifen, so das Konsumentenforum. (kf/mc/pg)

Konsumentenforum

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