Implenia erhält Auftrag über 180 Mio Franken in Norwegen

Implenia

(Visualisierung: Implenia)

Dietlikon – Implenia hat sich in Norwegen im Rennen um einen Infrastrukturgrossauftrag gegen vier Mitbewerber durchgesetzt. Das Schweizer Bau- und Baudienstleistungsunternehmen hat sich damit den Zuschlag über insgesamt rund CHF 180 Mio Franken zum Bau einer neuen Strassenverbindung zwischen den Städten Svegatjørn und Rådal gesichert.

Der Abschnitt ist Teil der E39, einer Verkehrsachse die von Bergen bis nach Trondheim führt. Der von Implenia verantwortete, 18 Kilometer lange Teil umfasst mehrere Tunnels mit einer Gesamtlänge von rund 7 Kilometern inklusive der dazugehörigen Verkehrssysteme sowie eines rund eineinhalb Kilometer langen Abwassertunnels. Zum Auftrag gehören überdies mehrere Strassenbauabschnitte mit umfangreichen Erdarbeiten, Fussgänger- und Radwege, drei Brücken, fünf Portale sowie technische Gebäude.

Gut gefüllte Projektpipeline von Implenia Norge
Der Start der Arbeiten ist im Anschluss an die im Sommer angesetzte Vertragsunterzeichnung für September 2015 geplant. Nach einer Bauzeit von rund sechseinhalb Jahren werden sämtliche Bauwerke voraussichtlich bis 2021/2022 fertiggestellt sein. Der Akquisitionserfolg trage zu einer weiterhin gut gefüllten Projektpipeline von Implenia Norge bei, heisst es in einer Medienmitteilung. So werde die Einheit diesen Sommer verschiedene Infrastrukturgrossaufträge erfolgreich abschliessen können, darunter das E6-Projekt nordwestlich von Lillehammer oder den Eidanger-Tunnel südwestlich von Oslo. (Implenia/mc/pg)

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