Intershop erwirtschaftet höheren Gewinn

Cyrill Schneuwly
Intershop-CEO Cyrill Schneuwly. (Foto: Intershop)

Zürich – Die Immobiliengesellschaft Intershop hat im ersten Halbjahr 2018 einen tieferen Mietertrag erzielt. Unter dem Strich verdiente die an der SIX kotierte Gesellschaft jedoch dank eines Liegenschaftsverkaufs mehr.

Intershop hat im ersten Halbjahr 2018 einen Nettoliegenschaftsertrag von 39,0 Millionen Franken erzielt. Das ist gegenüber der Vorjahresperiode ein Minus von 1,5 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Grund für den Rückgang sind laut der Mitteilung Liegenschaftsverkäufe im Vorjahr.

Verkauf des Promotionsprojektes Eden7
Gleichzeitig sorgte der Verkauf des Promotionsprojektes Eden7 sowie früher erstellter Parkplätze für einen Zusatzerfolg von 11 Millionen Franken, was den Rückgang des Liegenschaftsertrags mehr als wett gemacht hat.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT verbesserte sich in Folge deutlich auf 46,9 Millionen Franken nach 36,4 Millionen im Vorjahr. Der Reingewinn erhöhte sich auf 32,7 Millionen Franken nach 29,4 Millionen im ersten Halbjahr 2017. Die Nettorendite auf dem Renditeportfolio blieb mit 5,5 Prozent stabil.

Wie bereits im Vorjahr hat Intershop auch diesmal im ersten Semester keine Liegenschaften erworben.

Leerstand sinkt auf 9,7 Prozent
Der Fokus liege weiter auf den Entwicklungsprojekten und dem Abbau von Leerständen, heisst es dazu in der Mitteilung. Mit Erfolg: Der Leerstand sank auf 9,7 Prozent nach 10,2 Prozent im Vorjahr.

Für das Gesamtjahr rechnet die Unternehmensleitung mit einem weiteren leichten Rückgang der Leerstandsquote. Darüber hinaus müsse jedoch mit einem deutlichen Anstieg gerechnet werden, weil im ersten Halbjahr 2019 ein Grossmieter bereits gekündigte Mietflächen räumen werde.

Im Bereich Liegenschaftsportfolio beabsichtigt Intershop das gegenwärtig günstige Marktumfeld zu nutzen und Liegenschaften zu verkaufen, deren Entwicklung abgeschlossen ist. Gesamthaft erwartet Intershop laut Mitteilung erneut einen erfreulichen operativen Jahresabschluss, der die Beibehaltung der Dividendenpolitik ermöglichen sollte. (awp/mc/pg)

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