IVF Hartmann 2013: Betriebsergebnis und Konzerngewinn gesteigert

Andreas Gisler

Andreas Gisler, CEO IVF Hartmann Gruppe (Foto: IVF)

Neuhausen am Rheinfall – Die IVF Hartmann Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 mit 125’434 CHF 0,4% weniger Umsatz erwirtschaftet, dies aufgrund der Aussteuerung unprofitabler Sortimente, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) betrug CHF 21.1 Mio. und das Betriebsergebnis (EBIT) CHF 18.3 Mio. Der Konzerngewinn von CHF 15.3 Mio. entspricht einem Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr von 3.6%. Erstmals in der Unternehmensgeschichte sei eine Rendite von über 12% der Umsatzerlöse erzielt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine erhöhte Dividende von CHF 2.05 vor (Vorjahr: CHF 1.90).

Auch im Berichtsjahr lag der Fokus auf der Weiterentwicklung der Kerngeschäftsfelder Wundmanagement, Inkontinenzmanagement, Risk Prevention (OP-Bedarf), Desinfektions­management sowie Personal Health Care (Erste Hilfe). Das Sortiment wurde um attraktive Produkte wie die DermaPlast® Notfallsets, die Blutdruckmessgeräte Tensoval® sowie neue Gürtelprodukte im Inkontinenzbereich ergänzt. Mit Vivano® führte die IVF Hartmann Gruppe in 2013 ein hochpräzises System für die erfolgreiche Unterdruck-Wundtherapie im Markt ein. Dies stärke die Position des Unternehmens als bedeutende Gesamt­anbieterin, schreibt IVF Hartmann.

Mehr Mitarbeitende
Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs steigt die Bilanzsumme der Unternehmensgruppe gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von CHF 85.8 Mio. auf CHF 97.9 Mio. an. Das Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme beläuft sich per 31.12.2013 auf 71.8%. Per Ende 2013 beschäftigte die IVF Hartmann Gruppe 374 Mitarbeitende, was sieben Personen mehr als zum Vorjahresstichtag sind. Zurückzuführen ist der Aufbau im Wesentlichen auf eine Aufstockung des Produktionspersonals.

Gezielte Wertsteigerung im 2014
Auch im Jahr 2014 soll der Wert des Unternehmens gezielt gesteigert und nachhaltiges Wachstum erwirtschaftet werden. Im Interesse der Chancenwahrung wie auch der Gefahrenabwehr gelte es, die Entwicklungen im Umfeld sowie auf den einzelnen Märkten zu analysieren und bei Bedarf flexibel und zeitgerecht zu reagieren, heisst es in der Mitteilung asbschliessend. (IVF Hartmann/mc/ps)

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