IVF Hartmann steigert Umsatz und Gewinn im Coronajahr kräftig

Claus Martini
Claus Martini, CEO IVF HARTMANN. (Foto: zvg)

Neuhausen am Rheinfall – Der Medizinalbedarfhersteller IVF Hartmann hat im Coronajahr 2020 gute Geschäfte gemacht. Vor allem dank der Sparte Infektionsmanagement fielen Umsatz und Gewinn deutlich höher aus als 2019.

Der Umsatz legte 2020 um 25 Prozent auf 173 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. So stieg während der Pandemie in erster Linie die Nachfrage nach Desinfektionsmittel, Masken und Schutzkleidung. In anderen Geschätsfeldern wie im Bereich Wundversorgung waren die Verkäufe dagegen rückläufig.

Die Gewinnzahlen kletterte im vergangenen Jahr auf neue Rekordwerte. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 47 Prozent auf 21,2 Millionen Franken und auch der Reingewinn legte um fast die Hälfte auf 17,8 Millionen zu.

Sonderdividende im Jubiläumsjahr
Im laufenden Jahr feiert das Unternehmen sein 150-Jahr-Jubliäum. Aus diesem Anlass wird der Generalversammlung eine Sonderdividende von 1 Franken vorgeschlagen, die zusätzlich zur ordentlichen Dividende von 2,50 Franken je Aktie ausgeschüttet werden soll.

Die weitere Entwicklung der Absatzmärkte hänge im laufenden Jahr stark vom Fortgang der Pandemie ab, heisst es in der Mitteilung. Aus heutiger Sicht werde für 2021 mit einem «robusten» Umsatz und einem Betriebsgewinn auf «solidem Niveau» gerechnet, das aber unter dem des Geschäftsjahrs 2020 liegen werde. (awp/mc/ps)

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