Konsumentenpreise im Juli um 0,4 % gesunken

Ausverkauf

Rückgang des Landesindexes der Konsumentenpreise hauptsächlich wegen Ausverkauf im Bekleidungssektor.

Neuenburg – Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Landesindex der Konsumentenpreise ist im Juli 2014 gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gesunken und hat den Stand von 99,0 Punkten (Dezember 2010=100) erreicht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug die Teuerung 0,0 Prozent, verglichen mit Jahresraten von ebenfalls 0,0 Prozent im Juni 2014 und auch im Juli 2013.

Der Rückgang des Landesindexes ist vorwiegend auf den Ausverkauf im Bekleidungssektor zurückzuführen. Während Hotelübernachtungen und Möbel ebenfalls günstiger wurden, musste für Treibstoffe mehr bezahlt werden. Rückläufig waren die Indizes der Hauptgruppen Bekleidung und Schuhe (-7,7%), Hausrat und laufende Haushaltsführung (-1,2%), Restaurants und Hotels (-0,5%), Freizeit und Kultur (-0,2%), Wohnen und Energie (-0,1%) sowie Alkoholische Getränke und Tabak (-0,1%).

Gestiegen sind die Indizes der Hauptgruppen Sonstige Waren und Dienstleistungen (+0,3%), Verkehr (+0,2%) sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0,1%). Die Indizes der Hauptgruppen Gesundheitspflege und Nachrichtenübermittlung blieben im Juli unverändert, während im Bereich Erziehung und Unterricht keine Erhebung stattfand.

Preisentwicklung für Inland- und Importgüter
Die Preise der Inlandgüter sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent und jene der Importgüter um 1,1 Prozent. Innert Jahresfrist legten die Preise der Inlandgüter um 0,3 Prozent zu, während diejenigen der Importgüter einen Rückgang um 0,7 Prozent verzeichneten. (BFS/mc/pg)

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