LafargeHolcim: Huaxin übernimmt Mehrheit von Lafarge China Cement

Eric Olsen
Eric Olsen, ehemaliger LafargeHolcim-CEO und Lafarge-Personachef. (Foto: LafargeHolcim)

LafargeHolcim-CEO Eric Olsen. (Foto: LafargeHolcim Foundation for Sustainable Construction)

Zürich – Der Zementkonzern LafargeHolcim ordnet seine Geschäfte in China neu. Der Konzern verkauft die Mehrheit der nicht-kotierten Aktivitäten von Lafarge China Cement (LCCL) an Huaxin Cement. An Letzterer hält LafargeHolcim 41,8%, wie der Konzern am Mittwoch mitteilt. Der Wert der Assets wird dabei mit 208 Mio Franken bewertet.

Das sei ein weiterer wichtiger Schritt zur Anpassung des Geschäfts in China, heisst es weiter. «Die Transaktion erlaubt es uns, die lokale Organisation zu vereinfachen, indem wir die Präsenz und Expertise von Huaxin weiter stärken», wird CEO Eric Olsen in der Mitteilung zitiert. Durch diese Transaktion könne LafargeHolcim seine Nettofinanzschulden um 376 Mio Franken reduzieren.

Jährliche Zementkapazität von 18 Millionen Tonnen
Die Aktivitäten, die Teil des Verkaufs sind, beinhalten 13 Zement- und vier Mahlwerke mit einer jährlichen Zementkapazität von 18 Millionen Tonnen. Sie befinden sich in den Provinzen Yunnan, Chongqing und Guizhou. Der Verkauf beinhaltet zudem zwei Transportbetonwerke in der Provinz Chongqing.

Bereits am Vortag hatte LafargeHolcim den Verkauf der Kontrollmehrheit an der Sichuan Shuangma Cement an das Unternehmen Tianjin Circle Enterprise bekanntgegeben. Neben den üblichen Zustimmungen der Behörden steht die Transaktion unter dem Vorbehalt weiterer Bedingungen. So muss die Aktionärsversammlung von Shuangma der Aufhebung des Konkurrenzverbots zwischen LCCL und Shuangma zustimmen und die Aktionärsversammlung von Huaxin die geplante Transaktion nahestehender Unternehmen genehmigen.

LafargeHolcim will bis Ende Jahr insgesamt Unternehmensteile im Wert von 3,5 Mrd Franken verkaufen, um die Schulden abzubauen. (awp/mc/pg)

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