Lem 2012/13: Reingewinn steigt, Dividende erhöht

François Gabella

François Gabella, CEO LEM

Fribourg – Der Elektronikkomponenten-Hersteller Lem hat im Geschäftsjahr 2012/13 (per Ende März) einen um 26% höheren Auftragseingang von 230,6 Mio CHF verbucht, der Umsatz ging leicht um 0,6% auf 235 Mio CHF zurück. Wechselkursbereinigt betrug das Minus hier 3,7%. Die Zahlen seien entsprechend der Erwartungen ausgefallen, teilte Lem am Mittwoch mit.

Der operative EBIT stieg um 20% auf 41,0 Mio CHF, die entsprechende Marge verbesserte sich auf 17,5% (VJ 14,5%) und lag damit innerhalb der vom Unternehmen angestrebten Margen-Zielspanne von 15 bis 20%. Der Reingewinn betrug 32,6 Mio CHF, was einem Anstieg von knapp 15% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bei der Vorlage der Neunmonatszahlen im Februar hatte der Komponentenhersteller die Umsatzprognose von 230 bis 240 Mio CHF für das Geschäftsjahr bekräftigt, der operative EBIT wurde mit «etwa 41 Mio» erwartet.

Effizienz und Flexibilität gesteigert
Die Bemühungen zur Steigerung der Effizienz und Flexibilität hätten das erwartete Ergebnis gebracht, schreibt das Unternehmen weiter. Die abkühlende Konjunktur in Europa habe im Industriesegment zu einer gedämpften Umsatzentwicklung geführt. Hingegen habe das Automobilsegment dank neuer Produkte und Projekte einen Rekordumsatz erzielt.

Dividende erhöht
Die Dividende soll 30 CHF pro Aktie betragen, nach 25 CHF im Vorjahr. Die Ausschüttungsquote betrage damit 105%. Die Ausschüttung sei als ein Zeichen des Vertrauens in die Fähigkeit des Unternehmens zu werten, auch künftig starke Cashflows zu generieren.

Das Management ist zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2013/14 die angestrebte operativen Margenspanne zwischen 15 und 20% zu erreichen. Das wirtschaftliche Klima sei weiterhin durch Volatilität geprägt und das Wettbewerbsumfeld bleibe angespannt. (awp/mc/pg)

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