LM Holding in Gesprächen mit Private Equity

Fabio Cannavale
Fabio Cannavale, CEO und Gründer der LM Holding. (Foto: LM Group)

Zürich – Der Onlinereise-Anbieter LM Holding hat erneut Stellung genommen zu Medienberichten betreffend Gesprächen mit Private-Equity-Unternehmen. Die Diskussionen seien in fortgeschrittenem Stadium, teilte LM Holding am Vorabend in einer Stellungnahme zu einem am Vortag veröffentlichten Artikel des Onlineportals Mergermarket mit.

«Die Aktionäre werden jedoch darauf hingewiesen, dass keine Gewissheit besteht, dass die Gespräche zu einer Vereinbarung führen werden», teilte LM Holding weiter mit. Zudem wurden keine Angaben über den möglichen Zeitpunkt oder Bedingungen einer solchen Vereinbarung gemacht. Weitere Ankündigungen würden gegebenenfalls gemäss den Börsenregeln der Ad-hoc-Publizität gemacht, hiess es.

Anhaltende Spekulationen
Die Spekulationen sind nicht neu – bereits Ende Januar und Anfang Februar hatten das Branchenportal und «Il Sole 24 Ore» über ein Interesse des skandinavischen Private-Equity-Fonds Triton berichtet. Die Verhandlungen wurden seinerzeit auch von der LM Group bestätigt.

Die jüngste Wortmeldung hilft der Aktie der in der Schweiz kotierten Tochter lastminute.com auf die Beine. Sie ziehen bis 10.30 Uhr um 6,5 Prozent auf 35,70 Franken an. In den zwei Wochen davor war es allerdings mit den Papieren um fast 30 Prozent nach unten gegangen – die Coronakrise lässt grüssen.

Zur LM Holding zählen neben lastminute.com weitere Marken wie Volagratis, Rumbo, weg.de, Bravofly, Jetcost und Hotelscan. (awp/mc/ps)

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