Loeb-Gruppengewinn sinkt 2011 um 6,5 %

Nicole Loeb

Nicole Loeb, VR-Delegierte Loeb.

Bern – Die Loeb-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 unter dem Strich weniger verdient. Wegen der Reduktion der Verkaufsflächen ging auch der Nettoerlös im Vergleich zum Vorjahr zurück. Auf operativer Ebene konnten das Ergebnis allerdings gesteigert werden und den Aktionären wird eine unveränderte Ausschüttung von 4 CHF je Aktie vorgeschlagen.

Infolge einer Reduktion der Verkaufsfläche um 1’100 m2 auf 12’800 m2 sank der Nettoerlös um 5,3% auf 99,2 Mio CHF. Bereinigt um diese Reduktion stieg der Umsatz pro Quadratmeter jedoch um 2,8% auf 7’750 CHF, teilte die Warenhausgruppe am Dienstag mit. Unter dem Strich verblieb wegen des negativen Finanzgeschäfts ein um 8% tieferer Gruppengewinn von 4,3 Mio CHF. Der Vorjahresvergleich bezieht sich auf die annualisierten Pro-forma Zahlen, da Loeb im 2010 den Bilanzstichtag vom 31. Januar auf den 31. Dezember vorverlegt hat.

Operative Verbesserung – solide Bilanz
Auf operativer Ebene verbesserte sich der EBITDA auf 13,8 Mio CHF von 13,1 Mio und der EBIT stieg um 34% auf 5,9 Mio CHF an. Diese Steigerung ergebe sich aus einer stabilen Bruttogewinnmarge von 45,2% sowie aus einer Reduktion der Betriebsaufwendungen um rund 2 Mio.

Die Bilanzsumme der Loeb-Gruppe erhöhte sich per Ende 2011 um 0,9% auf 256,2 Mio CHF. Mit einem unveränderten Eigenkapitalanteil von 68,4% sieht sich Loeb weiterhin solide finanziert. Auch der Personalbestand mit rund 400 Vollzeitangestellten habe sich stabil entwickelt.

Unveränderte Dividende
Den Inhabern von Partizipationsscheinen wird eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividendenausschüttung von 4,00 CHF je Titel vorgeschlagen. Die Generalversammlung wird am 24.April stattfinden, die Auszahlung ist auf den 7.Mai vorgesehen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2012 will die Loeb-Gruppe weiterhin an ihren Investitionsvorhaben in der Immobiliensparte festhalten. So werde das Immobilien-Portfolio per 1.April 2012 um eine weitere Geschäftsliegenschaft in zentraler Lage in Bern ergänzt. Konkrete Angaben zum erwarteten Geschäftsverlauf werden in der Meldung keine gemacht.  (awp/mc/pg)

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