Logiernächtezahl steigt im Mai 2016

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(Foto: hotelleriesuisse)

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Neuenburg – Die Hotellerie verzeichnete in der Schweiz im Mai 2016 insgesamt 2,7 Millionen Logiernächte, was gegenüber Mai 2015 einer Zunahme von 1,3 Prozent (+35’000 Logiernächte) entspricht. Insgesamt 1,1 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der inländischen Gäste. Das ist ein Plus von 1,9 Prozent (+21’000). Die ausländischen Gäste generierten 1,5 Millionen Logiernächte, was eine Zunahme von 0,9 Prozent bedeutet (+15’000). Dies sind die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Von Januar bis Mai 2016 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 13,7 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 0,7 Prozent (-94’000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die ausländische Nachfrage registrierte 7,3 Millionen Logiernächte und damit einen Rückgang von 2,3 Prozent (-174’000). Die Gäste aus dem Inland verzeichneten 6,5 Millionen Logiernächte und damit eine Zunahme um 1,2 Prozent (+80’000).

Logiernächtewachstum bei den europäischen Gästen, Rückgang der asiatischen Nachfrage
Im Mai 2016 verbuchten die Besucherinnen und Besucher aus Europa (ohne Schweiz) einen Logiernächteanstieg von 25’000 Einheiten (+3,2%) gegenüber Mai 2015. Das Vereinigte Königreich legte um 12’000 Logiernächte (+11,9%) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller ausländischen Herkunftsländer auf. Es folgt Spanien mit einem Plus von 3200 Logiernächten (+11,4%). Demgegenüber registrierte Italien ein Minus von 5200 Einheiten (-8,2%). Es folgt Russland mit einem Minus von 3200 Logiernächten (-12,0%). Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Zuwachs um 1300 Logiernächte (+0,6%). Mit 4200 zusätzlichen Logiernächten (+2,7%) verzeichneten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents.

Die Nachfrage aus dem asiatischen Kontinent verringerte sich um 13’000 Logiernächte (-2,7%). China (ohne Hongkong) verbuchte ein Minus von 21’000 Logiernächten (-16,7%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Japan mit einer Abnahme von 5500 Logiernächten (-19,8%) und Indien mit einem Rückgang von 5400 Einheiten (-3,9%). Die Golfstaaten hingegen verzeichneten eine Zunahme um 11’000 Einheiten (+22,4%). Der ozeanische Kontinent registrierte 200 Logiernächte mehr (+0,7%), während die Nachfrage aus Afrika stabil blieb (+32 Logiernächte / +0,1%).

Logiernächteplus in den meisten Tourismusregionen
Zehn der vierzehn Tourismusregionen wiesen im Mai 2016 gegenüber Mai 2015 eine Logiernächtezunahme auf. Das Tessin verzeichnete das stärkste absolute Logiernächtewachstum. Dieses umfasste 11’000 zusätzliche Logiernächte (+4,7%). Es folgen die Region Bern und die Ostschweiz mit einem Plus von 7800 (+8,9%) bzw. 7000 Logiernächten (+4,5%). Die Region Basel verbuchte 6600 zusätzliche Logiernächte (+5,3%). Demgegenüber registrierte die Region Zürich mit einem Minus von 9500 Einheiten (-1,9%) den deutlichsten absoluten Logiernächterückgang. (BFS/mc/ps)

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