Lonza: Ausblick für 2011 bleibt unverändert

Stefan Borgas

Lonza-CEO Stefan Borgas.

Basel – Der Lifesciencekonzern Lonza sieht sich auf Kurs. Die grundlegende Geschäftsentwicklung verlaufe planmässig und das Unternehmen habe im ersten Quartal 2011 eine «solide» Verkaufsleistung erzielt. Alle Bereiche hätten von höheren Umsätzen und wachsenden Produkte-Pipelines profitiert und die Kostensparprogramme seien termingerecht abgeschlossen worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch anlässlich des Business Update Q1 2011 mit.

Lonza sei jedoch vom starken Schweizer Franken sowie steigenden Rohstoffpreisen beeinträchtigt worden, was Druck auf die Margen ausgeübt habe. Daher erwarte das Unternehmen auch ein schwächeres erstes Halbjahr als im Vorjahr. Insgesamt hätten die «starken» Umsätze die durch die Währung und steigenden Rohstoffpreise hervorgerufenen Herausforderungen nur teilweise kompensiert.

EBIT-Ziele bis 2013 bestätigt
«Abgesehen von diesen externen Herausforderungen halten wir an unserem Ausblick für das EBIT-Wachstum 2011 in konstanten Wechselkursen gerechnet fest», lässt sich Konzernchef Stefan Borgas in der Mitteilung zitieren. Wie aus der beiliegenden Präsentation hervorgeht, bestätigt Lonza auch die mittelfristigen inkrementellen EBIT-Ziele bis 2013. Die Kapazitätsauslastung bei Biological Custom Manufacturing lag Lonza zufolge auf hohem Niveau. In der Auftragsfertigung von Pharmawirkstoffen habe Lonza seine Produkte-Pipeline mit zwölf neu unterzeichneten Abkommen im Biological Manufacturing erweitert.

Margendruck verstärkt
Die Sparte Life Science Ingredients verzeichnete den Angaben zufolge hohe Umsätze in allen Geschäften. Die Kapazitätsauslastung sei unvermindert hoch, obwohl sich der Druck auf die Margen verstärkt habe. Steigende Rohmaterialkosten würden zunehmend mit einer Zeitverzögerung von 3 bis 4 Monaten durch Preiserhöhungen in fast allen Geschäftsbereichen kompensiert. Der Sektor Bioscience verzeichnete den Angaben zufolge höhere Umsätze und eine verbesserte Projekte-Pipeline. Die Wachstumsprojekte in Walkersville und Singapur seien auf Kurs. (awp/mc/ss)

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