LUKB: Verwaltungsrat spricht CEO Kobler weiter das Vertrauen aus

Bernard Kobler

Bernard Kobler. (Foto: LUKB)

Luzern – Der Verwaltungsrat der Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im Rahmen der Vorwürfe und einer entsprechenden Anzeige gegen CEO Bernard Kobler wegen versuchter sexueller Nötigung eine Lagebeurteilung vorgenommen. Der VR sei sich der «Ernsthaftigkeit der Situation bewusst, die durch die Strafanzeige entstanden ist», heisst es in einer Mitteilung dazu. Gemäss dem aktuellen Informationsstand spricht das Aufsichtsgremium aber dem CEO weiterhin das Vertrauen aus.

Anlässlich der ausserordentlichen Sitzung vom vergangenen Sonntag hielt der VR der Bank weiter fest, dass die Angelegenheit und ihre möglichen Auswirkungen sorgfältig im Auge behalten werden. Die Angelegenheit sei privater Natur, habe aber auch einen Einfluss auf die Reputation der Bank und ihre Geschäftstätigkeit, heisst es weiter. Daher führe man eine Analyse fundiert und ohne Zeitdruck durch.

Ende September 2013 wurden gegen Kobler eine Anzeige wegen versuchter sexueller Nötigung erstattet. Bei der Luzerner Staatsanwaltschaft ist dazu eine Strafuntersuchung im Gang. Die Anschuldigungen wurden von einer Frau aus dem privaten Umfeld des Bankchefs erhoben. (awp/mc/pg)

Luzerner Kantonalbank

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