M-Industrie erhöht Umsatz auf 6,4 Mrd Franken

Walter Huber
M-Industrie-Chef Walter Huber. (Foto: Migros)

Buchs – Die Produktionsbetriebe der Migros (M-Industrie) haben 2016 den Umsatz insgesamt um 2,1% auf 6,389 Mrd Franken gesteigert. Das internationale Geschäft legte um 16% zu, während der Umsatz im Inland mit 0,5% kaum wuchs. Vor allem das Geschäft mit Kaffeekapseln («Café Royal») und Käse trieb die Umsätze im internationalen Geschäft (Export und Auslandstandorte) auf 790 Mio Franken, wie M-Industrie mitteilte. Die Exportumsätze nahmen trotz des starken Frankens um 9,4% zu.

Als harzig erwies sich das Inlandsgeschäft, das wichtigste Standbein von M-Industrie. Das Geschäft mit der Migros-Gruppe wurde um 0,9% auf 4,530 Mrd Franken ausgebaut. Während das Migros-Geschäft (Migros-Detailhandel) teuerungsbereinigt stagnierte, konnten die Umsätze mit Denner und LeShop.ch gesteigert werden.

«Sehr anspruchsvolles» Umfeld
Als «sehr anspruchsvoll» bezeichnete M-Industrie das Marktumfeld im Grosskundengeschäft. Die Umsätze sanken um 1,5% auf 1,069 Mrd Franken. Als Gründe werden die sinkenden ausländischen Touristenzahlen genannt. Die Gastronomie und die Hotellerie kauften weniger ein. Hinzu kamen der Einkaufstourismus und das schrumpfende Cash&Carry-Abholgeschäft.

M-Industrie besteht aus 23 Unternehmen in der Schweiz und aus 7 Produktionsbetrieben sowie diversen Handelsplattformen im Ausland. Zur M-Industrie gehören unter anderem der Schokoladenproduzent Frey, die Migros-Backwaren Jowa und die Kosmetikaherstellerin Mibelle Group. M-Industrie bietet über 20’000 Food- und Near-Food-Produkte an. Damit ist sie nach eigenen Angaben einer der grössten Eigenmarkenproduzenten weltweit. Die Betriebe zählen über 13’000 Mitarbeitende, darunter 538 Lernende in mehr als 30 Berufen. (awp/mc/pg)

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