Manuel Sager wird neuer DEZA-Chef

Manuel Sager

Manuel Sager.

Bern – Der Bundesrat hat den gegenwärtigen Leiter der Schweizer Botschaft in Washington, Manuel Sager, zum neuen Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit ernannt. Manuel Sager verfüge über breite Erfahrungen im internationalen, finanzpolitischen und wirtschaftlichen Umfeld und kenne aufgrund seiner früheren Tätigkeit bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung auch die entwicklungspolitischen Herausforderungen sehr gut, heisst es in einer Medienmitteilung.

Sager, der sein neues Amt am 1. November 2014 antreten wird, folgt auf Martin Dahinden, der seinerseits Schweizer Botschafter in Washington wird.

Manuel Sager, geboren 1955 in Menziken/AG, trat 1988, nach Erlangen des Doktorats in Rechtswissenschaften und einem Master of Laws (LL.M.) der Duke University Law School in North Carolina/USA, in den diplomatischen Dienst ein. Nach dem Stage in Bern und Athen arbeitete Manuel Sager als diplomatischer Mitarbeiter in der Direktion für Völkerrecht, wo er 1993 die Leitung der Sektion Humanitäres Völkerrecht übernahm. Nach einem Einsatz als Stv. Generalkonsul in New York und als Chef Information der Botschaft in Washington, stand Sager von 2002 bis 2005 der Koordinationsstelle Humanitäres Völkerrecht in der Direktion für Völkerrecht vor.

2005 wurde Manuel Sager zum Botschafter und Exekutivdirektor bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) ernannt. Vor der Übernahme seiner gegenwärtigen Funktion als Missionschef in Washington war Manuel Sager als Chef der Politischen Abteilung V für die Koordination der sektoriellen Aussenpolitiken der Politischen Direktion in Bern verantwortlich. (Der Bundesrat/mc/pg)

DEZA

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