Martin Spieler gibt Chefredaktion der SonntagsZeitung ab

Martin Spieler

Martin Spieler, zurücktretender Chefredaktor SonntagsZeitung. (Bild: SonntagsZeitung)

Zürich – Martin Spieler hat sich entschieden, die Chefredaktion der SonntagsZeitung nach dreieinhalb Jahren per Ende 2013 abzugeben, um sich mit einem eigenen Unternehmen als Wirtschafts- und Finanzexperte selbständig zu machen. In dieser Funktion wird er unter anderem auch weiterhin für die SonntagsZeitung publizistisch tätig sein und die Rubrik Geldberater betreuen, die er bereits in früheren Jahren erfolgreich führte, wie die Tamedia AG am Freitag auf ihrer Homepage schreibt. 

Martin Spieler wurde im März 2010 zum Chefredaktor der SonntagsZeitung ernannt. Während seiner Amtszeit hat er die SonntagsZeitung massgeblich geprägt und weiter entwickelt. Dazu zählte die Schaffung des nationalen RechercheDesk in Bern und die verstärkte Zusammenarbeit mit der Redaktion der Westschweizer Sonntags­zeitung Le Matin Dimanche. Ausserdem gehörte der 49-Jährige dem Steuerungsausschuss von Medien Deutschschweiz und Tamedia Publications Romandes an. Zuvor war er während sieben Jahren Chefredaktor der Handels­zeitung und zusätzlich Leiter Publizistik Wirtschaftszeitschriften bei Axel Springer Schweiz.

Wie der «Klein Report» am Freitag unter Berufung auf verschiedenen Quellen im Tamedia-Umfeld schreibt, habe sich Martin Spieler Journalist mit Verleger Pietro Supino, der ihn persönlich zur «SonntagsZeitung» geholt hat, nicht mehr so richtig verstanden. (Tamedia/Klein Report/mc/ps)

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