Meyer Burger streicht weniger Stellen als geplant

Hans Brändle
Hans Brändle, CEO Meyer Burger. (Foto: Meyer Burger)

Thun – Der Solarzulieferer Meyer Burger und die Mitarbeitervertretung haben sich im Verlauf des Konsultationsverfahrens auf eine Verringerung des geplanten Stellenabbaus geeinigt. Von den bis zu neunzig am Standort Thun durch Abbau oder Verlagerung betroffenen Stellen werden vierzehn doch in Thun verbleiben, hiess es in einer Medienmitteilung von Angestellte Schweiz vom Dienstag. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte die Einigung gegenüber AWP.

Damit sei ein Teilerfolg erreicht worden, hiess es in dem Communiqué weiter. Meyer Burger werde die Forschung & Entwicklung für Non-PV-Drahtsägen nicht wie geplant nach Deutschland verlagern. Zudem werde der bestehende Sozialplan bis zum 31.12.2020 verlängert und punktuell verbessert. Die von der Arbeitnehmerseite im Rahmen des Konsultationsverfahrens eingebrachten Vorschläge zu flexiblen Arbeitszeitmodellen sollen vom Unternehmen „wohlwollend geprüft“ werden.

Abbau in Thun um 90 auf 1’000 Stellen angekündigt
Meyer Burger hatte Mitte Oktober einen Stellenabbau in Thun um rund 90 auf dann 1’000 Stellen angekündigt. Die weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standardprodukte sollen nach Asien verlagert werden. Rund die Hälfte sollten endgültig gestrichen, die andere Hälfte nach Europa und Asien verlagert werden. Weitere Auslagerungs- oder Kooperationspartnermodelle für die Standard-Photovoltaikprodukte würden geprüft. (awp/mc/ps)

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