Mikron rechnet für 2014 mit tieferem Ergebnis

Bruno Cathomen
Bruno Cathomen, CEO Mikron.

Bruno Cathomen, CEO Mikron.

Biel – Mikron hat seine Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr gesenkt. Die Maschinenbaugruppe hat in den ersten neun Monaten 2014 einen Bestellungseingang von 194,2 Mio CHF (VJ 186,4 Mio) und einen Umsatz von 177,2 Mio (178,3 Mio) verbucht. Für das Gesamtjahr rechnet das Management zwar weiter mit einer leichten Umsatzsteigerung, beim EBIT sei jedoch unter den gegebenen Voraussetzungen mit einem Rückgang zu rechnen, wie Mikron am Freitag mitteilt.

Man habe die allgemeine Zurückhaltung in den globalen Investitionsgütermärkten teilweise stark zu spüren bekommen, heisst es. Während das Geschäftssegment Automation aufgrund des nach wie vor guten Auftragsbestands insgesamt weiterhin „angemessen“ ausgelastet sei, hätten die fehlenden Neuaufträge im Geschäftssegment Machining in den letzten Monaten zu einer ungenügenden Auslastung in einzelnen Werken geführt, so Mikron weiter.

Segment Automation: Positive Entwicklung erwartet
Die unsichere Entwicklung in den verschiedenen Absatzmärkten werde die Auslastung in den einzelnen Werken und damit auch die Profitabilität der Gruppe weiterhin stark beeinflussen, so die Erwartung. Das Geschäftssegment Automation dürfte sich weiter positiv entwickeln.

Bisher hatte Mikron neben der leichten Umsatzsteigerung für das Gesamtjahr auch mit einer verbesserten EBIT-Marge gerechnet. Als Voraussetzung wurde dabei jedoch eine Nachfrageerholung bei Rundtakttransfermaschinen im zweiten Halbjahr genannt. (awp/mc/ps)

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