Mikron steigert Umsatz und Profitabilität markant

Bruno Cathomen
Mikron-CEO Bruno Cathomen. (Foto: Mikron)

Biel – Mikron hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnplus abgeschlossen. Der Maschinenhersteller startet nun mit einem rekordhohen Auftragsbestand ins laufende Jahr.

Der Umsatz von Mikron stieg um 26,6 Prozent auf 314,7 Millionen Franken und der Auftragseingang um fast 30 Prozent auf 362,3 Millionen. Die Auslastung der Gruppe habe sich während des Jahres kontinuierlich verbessert, teilte Mikron am Mittwoch mit. Teilweise sei man gar an Kapazitätsgrenzen gestossen.

Die Gewinnzahlen stiegen deutlich überproportional. Der operative Gewinn EBIT kletterte auf 13,9 Millionen Franken, nach 2,8 Millionen im Jahr zuvor. Die operative Marge lag damit bei 4,4 Prozent. 2017 waren es noch 1,1 Prozent.

Unter dem Strich konnte Mikron den Reingewinn mit 12,2 Millionen Franken verzehnfachen. Es war ein Gewinnsprung mit Ansage: Bereits im Januar hatten die Bieler ein Unternehmensergebnis in dieser Grössenordnung in Aussicht gestellt.

Daran sollen die Aktionäre in Form einer Ausschüttung aus den Kapitaleinlagereserven in Höhe von 20 Rappen je Aktie teilhaben. Das sind 15 Rappen mehr als im Vorjahr.

Beide Segmente positiv
Im Geschäftsbereich der Metallbearbeitungsmaschinen (Machining) stieg der Umsatz um 29 Prozent auf 160,3 Millionen Franken. Operativ hat sich der Bereich mit 4,2 Millionen Franken wieder in die Gewinnzone vorgearbeitet. Vor Jahresfrist hatte noch ein Minus von 1,6 Millionen resultiert.

Im Segment Automation kletterten die Verkäufe um 24,6 Prozent auf 155,2 Millionen Franken, die Aufträge gar um 59 Prozent. Das Betriebsergebnis wurde mit 8,4 Millionen Franken mehr als verdoppelt.

Rekordhoher Auftragsbestand
Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet Mikron mit einer weiteren Steigerung des Umsatzes und einer höheren Profitabilität. Basis dafür ist der Auftragsbestand, der zu Jahresende mit 195,7 Millionen Franken um fast 25 Prozent über dem Vorjahreswert lag.

Das Unternehmen rechne aber mit einer «Normalisierung» des Bestellungseingangs. Es sei davon auszugehen, dass sich gewisse in 2018 gewonnene Grossaufträge nicht wiederholen liessen.

Mikron entwickelt und baut Fertigungs- und Montagesysteme für Unternehmen, die Güter in grossen Stückzahlen herstellen. Zu den Kunden gehören Unternehmen aus der Automobilzuliefer- (Anteil: 31%), sowie aus der Pharma- und Medizinaltechnik (40%). (awp/mc/ps)

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