Milchverarbeiter Hochdorf senkt die Prognose erneut

Thomas Eisenring
Thomas Eisenring, CEO Hochdorf-Gruppe. (Foto: Hochdorf)

Hochdorf – Der Nahrungsmittel-Hersteller Hochdorf korrigiert seine Jahresprognose erneut nach unten. Begründet wird die Anpassung des Ausblicks unter anderem mit einem unerwartet schwachen Jahresendgeschäft der Pharmalys Laboratories SA. Bereits im vergangen August hatte das Unternehmen mit der Präsentation der Halbjahreszahlen die Prognose nach unten anpassen müssen.

Neu erwartet die Gruppe für das Gesamtjahr 2018 einen Nettoerlös im Bereich von 540 bis 570 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Montag hiess. Zuvor war Hochdorf von einem Wert von 570 bis 600 Millionen ausgegangen. Ebenfalls erneut nach unten korrigiert wurde die prognostizierte EBIT-Marge und zwar auf 3,5 bis 4,0 Prozent (bisher 5,8 bis 6,5 Prozent).

Milchfett- und Butterpreise gesunken
Nebst dem unerwartet schwachen Jahresendgeschäft bei Pharmalys seien auch die Milchfett- und Butterpreise im europäischen Raum entgegen den Erwartungen gesunken, teilte Hochdorf weiter mit. Dieser Preisrückgang beeinflusse die Lagerbewertung und auch die Butter-Verkaufspreise – insbesondere bei der Uckermärker Milch – negativ.

An der Börse stehen die Papiere von Hochdorf nach der erneuten Gewinnwarnung auf den Verkaufszetteln der Anleger. Bis Handelsschluss verloren Valoren 4,2 Prozent auf 120,00 Franken. Anfang 2018 hatten sie noch bei über 300 Franken notiert. Der Gesamtmarkt (SPI) büsste derweil 2,1 Prozent ein. (awp/mc/ps)

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