Milder Winter beflügelt Bautätigkeit

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(Foto: C. Schiller - Fotolia.com)

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Zürich – Nach zwei schwierigen Wintern kann das Bauhauptgewerbe auf ein erstes Quartal mit beinahe optimaler Witterung zurückblicken. Es gab kaum Beeinträchtigungen. Die Umsätze stiegen dementsprechend stark an, vor allem im Wohnungsbau, wie der Schweizerische Baumeisterverband mitteilt.

Die nominellen Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe stiegen im 1. Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,7% auf rund 3,8 Mrd. Franken an. Der Wohnungsbau legte sogar um 19,2% zu. Die zweistelligen Zuwachsraten aufgrund der milden Witterung dürften aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Bauwirtschaft in einer Konsolidierungsphase befinde. Die Baubewilligungen, vor allem im Wohnungsbau, sind seit einiger Zeit rückläufig. Die Arbeitsvorräte per Ende März lagen daher auch 3,8% tiefer als ein Jahr zuvor. Zudem sorgen politische Entwicklungen wie Zweitwohnungsgesetz, Masseneinwanderungsinitiative, neues Raumplanungsgesetz oder kantonale Kulturlandinitiativen für Unsicherheit.

Kein Einbruch zu erwarten
Ein Rückgang oder gar ein Einbruch der Bautätigkeit sei aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in Sicht, heisst es weiter. Die Auftragslage ist weiterhin gut: Aufträge für fast dreizehn Milliarden Franken stehen in den Büchern der Baufirmen. Die Bautätigkeit dürfte daher 2014 ein ähnliches Niveau erreichen wie 2013; aufgrund der guten Witterung im ersten Quartal liegt allenfalls auch ein leichtes Plus für das gesamte Jahr drin. (SBV/mc/pg)

 

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