Molecular Partners beginnt Phase-I-Studie für Covid-19-Mittel

Patrick Amstutz
Patrick Amstutz, CEO Molecular Partners. (Foto: zvg)

Schlieren – Das Biotechunternehmen Molecular Partners hat die ersten acht Patienten in einer Phase-I-Studie mit seinem Corona-Wirkstoffkandidaten behandelt. Eingesetzt werden soll der Kandidat MP0420 zur Behandlung und Prävention von Covid-19, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Bei MP0420 handelt es sich um einen sogenannten DARPin, also einen massgeschneiderten Proteinwirkstoff. Der Kandidat ist so konzipiert, dass er letztlich den Eintritt des Virus in die Zellen verhindern soll. Präklinische Daten haben den Angaben zufolge die potenzielle Wirksamkeit von MP0420 sowohl als Prophylaktikum als auch als Akuttherapie belegt.

Erste Versuche mit Menschen
In dieser Phase-I-Studie werden nun erstmals auch Menschen mit dem Corona-Kandidaten MP0420 behandelt. Ziel der Untersuchung ist, die Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik von intravenös verabreichtem MP0420 an bis zu 24 gesunden Freiwilligen zu testen.

Für MP0420 hat Molecular Partners erst kürzlich eine Options- und Lizenzvereinbarung mit Novartis zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung unterzeichnet.

An der Börse kommen die Nachrichten gut an. Die Aktien von Molecular Partners gewinnen in den ersten Handelsminuten 3,1 Prozent hinzu, während der Gesamtmarkt (SPI) 0,32 Prozent hinzugewinnt. (awp/mc/pg)

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