Myriad legt vierjährigen Rechtsstreit mit Oracle bei

Stephen Dunford
Stephen Dunford, CEO Myriad Group AG. (Foto: Myriad)

Stephen Dunford, CEO Myriad Group AG. (Foto: Myriad)

Zürich – Der Zürcher Handysoftware-Entwickler Myriad und der kalifornische Softwarekonzern Oracle haben einen seit vier Jahren andauernden Rechtsstreit gütlich beigelegt, wie Myriad am Montag mitteilte. Über die Bedingungen sei Stillschweigen vereinbart worden.

2010 war zwischen den beiden Unternehmen ein Rechtsstreit über Lizenzgebühren für die Software Java entbrannt. Java wird in vielen internetbasierten Produkten wie etwa Handys eingesetzt.

Myriad warf Oracle vor, zu hohe Lizenzgebühren für die Software zu verlangen. So verklagte das Zürcher Unternehmen Oracle im US-Bundesstaat Delaware auf Rückerstattung von bezahlten Lizenzgebühren in der Höhe von 120 Mio USD sowie auf Schadenersatz. Umgekehrt trat in einem ähnlichen Rechtsstreit in Nordkalifornien der US-Konzern gegenüber Myriad als Kläger auf.

Myriad wird am (heutigen) Montag nachbörslich die Zahlen zum ersten Halbjahr 2014 präsentieren. Hohe Verluste hatten das Unternehmen im vergangenen Jahr zu einer Restrukturierung gezwungen. (awp/mc/ps)

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