Neugründungen von Unternehmen im Q1 rückläufig

Neugründungen von Unternehmen im Q1 rückläufig
(Bild: © cirquedesprit - Fotolia.com)

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Zürich – Im ersten Quartal 2015 kam es zu einem Rückgang der Neugründungen von Unternehmen in der Schweiz. So sank der Bisnode/IFJ-Gründerindex auf einen Wert von 102,8 Punkten nach noch 109,2 Punkten im vierten Quartal 2014. In totalen Zahlen kam es zu 10’254 Neueintragungen ins Handelsregister. Dies entspricht einer Abnahme um 314 Neueintragungen respektive um 3% gegenüber dem Vorjahresquartal, heisst es in einer Mitteilung des Instituts am Montag.

Zwar sei eine Abnahme im ersten Quartal des Jahres gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahres normal, allerdings sei dieser Rückgang in den letzten Jahren weniger ausgeprägt gewesen als in diesem Jahr. Es gebe aber auch Sektoren, in denen die Neugründungen anstiegen. Dazu zählen etwa die Immobilienbranche, die Textil- und Bekleidungsindustrie, Autogewerbe sowie Einzelhandel und Finanzdienstleister.

Straker Franken sorgt für Zurückhaltung
Als einer der Gründe für den Rückgang wird der Frankenkurs zum Euro ausgemacht. „Die Anzahl an Neugründungen ist ein Indikator für die Stimmung der Unternehmer. Wenn diese gegenüber der aktuellen wirtschaftlichen Situation kritisch eingestellt sind, werden weniger Firmen gegründet“, wird Christian Wanner von Bisnode D&B in der Mitteilung zitiert. „Die Aufhebung der Franken-Euro-Kursuntergrenze im Januar trägt dazu bei, dass momentan vergleichsweise etwas weniger neue Unternehmen entstehen.“ (awp/mc/ps)

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