Novartis: Gilenya bestätigt Wirksamkeit in Langzeitstudie

Joe Jimenez

Novartis-CEO Joe Jimenez.

Basel – Das orale Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya des Pharmakonzerns Novartis hat in Langzeitstudien seine Wirksamkeit erwiesen. Unabhängig von der Vorbehandlung habe das Fortschreiten der Erkrankung bei den mit Gilenya behandelten Patienten verzögert werden können, zitiert Novartis am Montag das Ergebnis der Phase III-Studie «FREEDOMS» nach zwei Jahren.

Im Vergleich zu Placebo habe das Präparat nach zwei Jahren die Rückfallquote um 54% gesenkt. Die detaillierten Studienergebnisse würden am Jahrestreffen der American Academy of Neurology (AAN) präsentiert. Gilenya ist heute in mehr als 35 Ländern zugelassen, darunter in den USA, in Kanada und in Deutschland.

Novartis stellt klinische Versuche von Tasigna bei GIST ein
Novartis stellt die Entwicklung von Tasigna als Erstlinientherapie für neu diagnostizierte Patienten mit nicht operierbarem oder metastasierendem gastrointestinalem Stromatumor (GIST) ein. Ein unabhängiges Data-Monotoring-Komitee habe den Stopp des Phase-III-Tests ENESTg1 empfohlen, da der Produktkandidat wahrscheinlich das Studienziel der Überlegenheit nicht erreicht hätte, teilt Novartis weiter mit. In den Tests wurde Tasigna mit der derzeitigen Standardtherapie mit dem Novartis-Medikament Glivec verglichen. Der nun eingestellte Test wurde 2009 begonnen und sollte mehr als 700 Patienten involvieren. Der Pharmakonzern forsche aber weiterhin nach Therapien für GIST, heisst es. (awp/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.