Novartis: EU-Komitee empfiehlt Zusatzindikation für Lucentis

Joe Jimenez

Novartis-CEO Joe Jimenez.

Brüssel – Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) gibt eine positive Empfehlung für die Erweiterung der Indikationen des Novartis-Medikaments Lucentis ab. Das teilt die EMA in einer Mitteilung vom Freitag mit.

Gemäss der Empfehlung soll Lucentis (ranibizumab) auch für die Behandlung von Sehverlust wegen diabetischem Makular-Ödem (DME) nach einem Zentralvenen-Verschluss (retinal vein occlusion RVO) eingesetzt werden. Die Wirksamkeit von Lucentis sei für Patienten nachgewiesen worden, die an DME nach verschiedenen Arten von Zentralvenen-Verschluss litten, teilte auch Novartis in einer Mitteilung vom Freitag mit. Lucentis wurde gemeinsam von der Roche-Gesellschaft Genentech und Novartis entwickelt. Roche vertreibt das Produkt in den USA; Novartis hat die Rechte für die übrigen Märkte. 2010 erwirtschaftete Novartis mit Lucentis einen Umsatz von 1’533 Mio USD. (awp/mc/ss)

Europäische Arzneimittelagentur (EMA)

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